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Nicht schön, aber ganz schön erfolgreich

Bayerns Ballermänner können auch beißen

Es geht auch einmal dreckig: Auf dem tiefen Rasen in der Schalker Arena haben die Münchner ihre kämpferischen Qualitäten entdeckt.

23.11.2015
  • SID

Gelsenkirchen Nach dem Kampf im Hexenkessel von Schalke strahlte Weltmeister Thomas Müller in den Katakomben der Arena über das ganze Gesicht. "Emotional war das wunderschön", sagte der sichtlich erschöpfte Star von Bayern München nach dem mühsam erarbeiteten 3:1 des Rekordmeisters bei den leidenschaftlich ackernden Schalkern: "Ein absolut schöner Tag, zwar mit schlechtem Wetter, aber einem schönen Ende." Im strömenden Regen hatten die Bayern in den 90 Minuten davor alles abrufen müssen, um den Gegner in die Knie zu zwingen. Der Platz war tief und aufgeweicht, die Schalker Fans frenetisch, der Gegner leistete erbitterten Widerstand - und trotzdem reichte es wieder zum Sieg.

In diesem Jahr gibt es bei den Bayern keineswegs nur Zauberfußball.

Es geht auch dreckig und mit den grundlegenden Tugenden wie Emotionen und Härte. Denn "wenn man etwas erreichen will, muss man immer Vollgas geben", so betonte Arjen Robben: "Es geht um Kämpfen und Leidenschaft, aber auch um Disziplin und darum, Geduld zu bewahren." Schalke war zwar spielerisch und technisch unterlegen, stand aber mit fünf Abwehrspielern defensiv kompakt, war bissig in den Zweikämpfen und ließ sich auch vom frühen Gegentor durch David Alaba nicht schocken - Max Meyer hatte die passende Antwort parat. Danach zog sich wieder Schalke weit zurück, lauerte auf Konter und stellte die Bayern lange Zeit vor große Probleme. "Das haben wir uns eben auch erarbeitet, sagte Müller, der nach Javi Martinez' Kopfballtreffer zum 2:1 in der Nachspielzeit noch den Schlusspunkt setzte.

Bayerns Ballermänner können auch beißen
Knallharter Zweikampf: Thomas Müller (l.) und Benedikt Höwedes. Foto: Imago

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23.11.2015, 12:00 Uhr

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