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Weltmeisterschaft ade

Beachvolleyball: Für Rottenburgerin Leonie Welsch ist das Sportjahr gelaufen

Die U20-Europameisterschaft im September auf Zypern sollte der Höhepunkt in dieser Beachvolleyball-Saison sein – sie wurde zum Tiefpunkt für die Rottenburgerin Leonie Welsch. Sie musste das Achtelfinale verletzt abbrechen. Spätere Diagnose: Kreuzbandriss.

05.11.2015
  • Tobias Zug

Rottenburg. Es habe sich angefühlt, „als kracht gleich was“, erzählt Leonie Welsch. 13:12 führten Leonie Klinke und Welsch, das deutsche Duo, im Achtelfinale der U20-Europameisterschaft in Larnake (Zypern) gegen die Russinnen Nadezhda Makroguzova und Svetlana Kholomin. Dann: ein Angriff am Netz, bei dem sich Kholomina und Welsch näher kamen. Welsch landete, und „spürte, dass das Knie super instabil war.“ Und hörte auf.

Mehrmals habe sie danach das Video des Spiels angeschaut. Die Ursache der Verletzung ist ihr aber immer noch nicht ersichtlich. Ob Kholomina ihr einen Schlag am Knie verpasste oder ob’s das Aufkommen war. „Ich denke, ich habe mir beim Landen unglücklich das Knie verdreht“, sagt Welsch. Auch wenn ihr die beiden Gegnerinnen „nicht sehr sympathisch waren“, wie Welsch sagt, mache sie Kholomina keinen Vorwurf: „Das passiert einfach im Spiel.“

Die Rottenburgerin blieb noch die vier Tage mit der Nationalmannschaft in Zypern („Schmerzen hatte ich keine“), ließ sich erst in Stuttgart untersuchen. Die Diagnose dort nach einer MRT-Untersuchung: Riss des vorderen Kreuzbands. Vergangenen Montag wurde die 19-Jährige dort auch operiert. Das Sportjahr ist für die Beachvolleyballerin vorzeitig beendet. Und auch die angestrebte Weltmeisterschaft an Pfingsten 2016 wird ohne Welsch sein. Doch Leonie Welsch zeigt sich kämpferisch: „Für mich war dort schon klar, dass es was Schlimmeres sein muss. Gegen Ende des nächsten Jahres will ich dann wieder fit sein. Dafür muss ich jetzt vor allem gut Kraft aufbauen.“

Beachvolleyball: Für Rottenburgerin Leonie Welsch ist das Sportjahr gelaufen
Da baggerte sie noch: Wenig später musste Leonie Welsch bei der U20-Europameisterschaft auf Zypern aufgeben. Vergangene Woche wurde sie operiert. Archivbild

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05.11.2015, 12:00 Uhr

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