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Mit anderer Partnerin

Beachvolleyball: Rottenburgerin Leonie Welsch bei der U20-EM

Die Rottenburgerin Leonie Welsch ist für die in zwei Wochen ausgetragene U20-Europameisterschaft in Larnaka (Zypern) nominiert worden. Allerdings spielt sie dort nicht mit ihrer bisherigen Partnerin Lisa Arnholdt.

20.08.2015
  • Tobias Zug

Rottenburg. Leonie Welsch hat wieder eine neue Partnerin. Anders als im Alltagsleben werden im Beachvolleyball diese Partnerwechsel aber zumeist von oben verordnet: Bundestrainer Elmar Harbrecht informierte die Rottenburgerin vor zwei Wochen, dass sie bei der anstehenden Junioren-Europameisterschaft auf Zypern (2. bis 5. September) ihre Namensvetterin Leonie Klinke an die Seite bekommt. „Ein bisschen überraschend war das schon für mich“, sagte Welsch, „ich hatte schon gerechnet, mit Lisa zu spielen.“ Mit Lisa Arnholdt, mit der sie schon seit Jahren zusammen spielt, und die unter anderem im Juli deutsche U20-Meisterinnen wurden.

Trotz der Überraschung: Welsch freut sich erstmals, für die EM nominiert worden zu sein. „Das war mein Ziel“, sagte sie. Und die Heidelbergerin Leonie Klinke ist alles andere als ein wilfremder Antipode: Schon vor drei Jahren spielten die Beiden zusammen und wurden badische U17-Meisterinnen. Sie trainieren zudem gemeinsam am Bundesstützpunkt in Stuttgart. „Wir sind alle Drei ziemlich ähnlich“, sagte Welsch, „wir haben nicht so ein wahnsinniges Selbstbewusstsein, sind eher zurückhaltend in unserer Art, diskutieren nicht lange mit Schiedsrichtern rum oder gestikulieren viel.“

Die in Tübingen studierende 19-jährige Lisa Arnholdt spielt mit Nadja Glenzke, die ein Jahr älter ist. Harbrecht begründete diese Zuteilung mit dem geringeren Erwartungsdruck für Arnholdt, da sie in dieser Konstellation bei der U22-Europameisterschaft spielen wird, während die 19-jährige Welsch mit der 17-jährigen Klinke bei den Jüngeren, der U20-EM spielt. Beim Smart-Beach-Cup am vergangenen Wochenende in Kühlungsborn konnten sich die neuformierten Duos einspielen. Abwehrspielerin Klinke mit Blockerin Welsch. Die Rottenburgerin bezeichnete das Zusammenspiel als gelungen: „Es lief richtig gut“, sagte Welsch. Den neunten Platz belegten die Beiden am Ende – wie auch Arnholdt mit Glenzke.

Diese Woche wird Welsch in ihrer Heimatstadt in Rottenburg trainieren. Athletikübungen im TVR-Sportpark. Danach beginnen die EM-Vorbereitungen in Berlin, bevor das Nationalteam nach Zypern fliegt. In Larnaka sind die Europameisterschaften. Vom internationalen Jugendturnier in Portugal kennt Welsch die Gegner, schätzt vor allem die niederländischen und russischen Duos als sehr stark ein. „Aber wenn wir unser bestes Volleyball spielen, haben wir gegen alle Teams eine Chance“, sagte sie.

Beachvolleyball: Rottenburgerin Leonie Welsch bei der U20-EM
Bei der U20-Europameisterschaft in Zypern am Netz: Leonie Welsch (rechts, bei den Rottenburger Sundays 2013 gegen Julia Sude). Archivbild: Ulmer

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20.08.2015, 12:00 Uhr

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