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Auf historischer Spur

Begegnung mit der Entringer Gipswerkgeschichte

Mit Modellen, historischen Fotos, Berichten von Zeitzeugen – die noch gesucht werden – und einer kleinen Ausstellung spürt die Begegnungsstätte der Gemeinde Ammerbuch der Geschichte des Gipswerkes nach.

23.10.2014
  • bau

Entringen. „Die Geschichte über das Gipswerk Entringen und seiner Feldbahn“ soll bei einer Veranstaltung im kommenden Monat – am 21. November ab 18.30 Uhr – in der Begegnungsstätte größer aufgerollt werden. Dazu gibt es eine PowerPoint-Präsentation und eine Kleinausstellung mit historischen Fotos und Plänen vom Gipswerk nebst „Feldbahneinsatz“. Ingrid Bückle lädt namens der Begegnungsstätte in der Entringer Kirchstraße 58 schon jetzt alle Interessierten ein.

Das Gipswerk im Ammertal war 1910 in Betrieb genommen und in den 1970er Jahren eingestellt worden. Die ehemalige Gipsgrube wird seitdem als Deponie genutzt und ist inzwischen fast verfüllt. Abgebaut wurde der im Keuper vorkommenden Rohgips, teilweise sogar untertage. Man transportiert ihn mit einer Werksbahn – Feldbahnspurweite 600 Millimeter – zum Brennofen. Der fertige Gips wurde über ein etwa 1,5 Kilometer langes Feldbahngleis zum Bahnhof Breitenholz gebracht, woher auch die zum Heizen benötigte Kohle kam.

Andreas Grüner aus Niefern bei Pforzheim hat sich als Experte mit genau solchen Schmalspurbahnen befasst und kam, durch den Rottenburger Modelleisenbahnclub, so auch der Geschichte des Gipswerks Entringen und seiner Feldbahn auf die Spur. Bis Ende 2015 will er eine kleine Publikation dazu herausbringen – und ist dabei auf die Unterstützung der „älteren Bevölkerung“ angewiesen.

Wer sich an das Gipswerk mit seinem großen Gipskeuperbruch im Westhang, den „Diara“-Estrichofen unterhalb des Bruchs und vor allem an das Gipswerk beim Bahnhof Breitenholz erinnern kann – bitte melden! Alte Fotos, Pläne, Berichte und Erzählungen von Zeitzeugen oder deren Familien sind laut Grüner sehr wichtig und hoch willkommen.

Info Kontakt über 01 70 / 4 34 23 75 oder 0 72 33 / 97 43 05, per Mail: ig-modell-feldbahn@die-grueners.net.

Begegnung mit der Entringer Gipswerkgeschichte
Historisches Foto vom Gipsbruch, um1950; bis in die 1970er-Jahre war das Gipswerk in Betrieb.Bild: Gemeindearchiv

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23.10.2014, 12:00 Uhr

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