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Gegen Dengue, Zika und Chikungunya

Behörden wollen Asiatische Tigermücke noch 2018 ausrotten

Im Kampf gegen die Asiatische Tigermücke wollen die Behörden in Heidelberg die stechenden Tierchen bis zum Jahresende ausgerottet haben.

06.03.2018

Von dpa/lsw

Eine Asiatische Tigermücke. Foto: US CfDCaP//U.S. Center for Disease Control and Prevention/Archiv dpa/lsw

Heidelberg. Dazu setzen die Mückenjäger in der Neckarstadt auch auf das Bakterium BTI, wie eine Sprecherin des Rhein-Neckar-Keises sagte. BTI (Bacillus thuringiensis israelensis) tötet die Larven noch vor dem Schlüpfen. «Erfahrungen zeigen, dass eine vollständige Auslöschung nur mit Hilfe der Bevölkerung möglich ist», meinte die Sprecherin. Dazu müssten insbesondere Regentonnen auf Eier der aggressiven Stechmückenart abgesucht werden.

Zur Ausrottung setzen die Behörden zudem eine biotechnologische List ein: Dazu werden sterilisierte Männchen im Zielgebiet freigelassen. Sie paaren sich mit den Weibchen - doch führt das nicht zu Nachwuchs. «Die Bekämpfung im Auftrag des Gesundheitsamtes Rhein-Neckar-Kreis und der Stadt Heidelberg erfolgt schrittweise», sagte die Sprecherin.

Die Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) kann gefährliche Viren übertragen, darunter Dengue, Zika und Chikungunya. Vor mehr als zehn Jahren kamen die ersten Exemplare des Insekts nach Deutschland.

Die erste größere brütende Population wurde im September 2015 im Heidelberger Stadtteil Wieblingen nachgewiesen. Ein Jahr zuvor war eine kleinere Population in Freiburg entdeckt worden. Im August 2017 wurde die Asiatische Tigermücke erstmals in Karlsruhe nachgewiesen.

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Erstellt:
6. März 2018, 09:47 Uhr
Aktualisiert:
6. März 2018, 06:30 Uhr
zuletzt aktualisiert: 6. März 2018, 06:30 Uhr

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