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Pfullendorf

Bei Alno steigt noch ein Investor aus China ein

Der Küchenhersteller Alno holt sich einen weiteren chinesischen Investor zur Hilfe. Shun Hing Electric Works & Engineering Company aus Hongkong steigt bei Alno ein, teilte die Firma mit Sitz in Pfullendorf (Baden-Württemberg) mit.

19.11.2015
  • DPA

Pfullendorf Über eine Wandelanleihe und außerbörslich erworbene Aktien sichern sich die Chinesen damit 9,1 Prozent des Kapitals der Alno AG. Die Wandelanleihe hat eine Laufzeit von drei Jahren, spätestens nach dieser Zeit wird die Anleihe in Aktien umgewandelt.

Dem Küchenhersteller spült die Beteiligung 5,7 Mio. EUR in die Kasse. Das Geld soll verwendet werden, um die Neuausrichtung von Alno weiter voran zu treiben. Zuletzt verhandelte der Küchenhersteller über einen Stellenabbau. Im Raum steht eine Kürzung um 100 Stellen, insgesamt hat der Hersteller weltweit 2100 Mitarbeiter, etwa 1500 davon in Deutschland.

Alno hatte sich zuletzt auch dank des Verkaufs von Impuls-Küchen mühsam aus der Verlustzone gearbeitet. Den Verkauf herausgerechnet machte Alno nach den ersten neun Monaten immer 14 Mio. EUR Verlust nach 34,3 Mio. EUR im Vorjahr.

Shun Hing ist kein Unbekannter bei Alno. Seit zwei Jahren vertreibt die Firma aus Hongkong Alnos Küchen in Hongkong und Macau. Shun Hing ist nicht der erste Investor bei Alno aus Fernost. Die chinesische Nature Home Company hält seit März 9,09 Prozent an Alno.

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19.11.2015, 12:00 Uhr

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