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Das Lächeln ist zurück

Bei Bayern-Star Franck Ribéry ist ein Ende der Leidenszeit in Sicht

Bayern Münchens Trainer Pep Guardiola kann bald wieder auf Franck Ribéry zurückgreifen. Der 32 Jahre alte Franzose arbeitet hart an seinem Comeback und wird wohl bald ins Mannschaftstraining einsteigen.

05.11.2015
  • SID

München Das Lächeln bei Franck Ribéry ist zurück. Zwar steht immer noch nicht fest, wann der 32-Jährige wieder für Bayern München auflaufen wird. Doch nach knapp acht Monaten ist zumindest ein Ende der Leidenszeit in Sicht. Der Franzose übt an der Säbener Straße schon eifrig mit dem Ball, hat inzwischen die Lauf- gegen Fußballschuhe getauscht. Auch eine Rückkehr ins Mannschaftstraining könnte bald bevorstehen. "Wir haben ihn die letzten Tage auf dem Platz gesehen. Wir freuen uns, dass Franck Schritt für Schritt wieder zurückkommt. Ich hoffe, dass er bald wieder dabei ist", sagte Trainer Pep Guardiola.

Unter Druck soll Ribéry aber nicht gesetzt werden, zu groß ist die Angst beim deutschen Rekordmeister vor einem Rückschlag. "Wichtig ist, dass er fit zurückkommt", betonte Guardiola. Zumal der Bayern-Trainer in Douglas Costa, Kingsley Coman und Arjen Robben über ausreichend Alternativen verfügt.

Vorbei sind die Zeiten, in denen das Bayern-Spiel ohne Ribéry krankt. Dennoch sehnt Kapitän Philipp Lahm dessen Comeback herbei: "Wir brauchen ihn, um unsere Ziele zu realisieren."

Am 11. März hatte der Offensivspieler zuletzt für die Bayern gespielt. In der 59. Minute war Ribéry beim 7:0 in der Champions League gegen Schachtjor Donezk mit einer Blessur am rechten Sprunggelenk ausgewechselt worden. Von einer Pause von nur wenigen Tagen war zunächst die Rede gewesen - daraus sind mittlerweile 34 Wochen geworden, nachdem sich die Knochenhaut entzündet hatte.

Inzwischen ist jedoch der tief sitzende Frust vorsichtigem Optimismus gewichen. Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hatte unlängst die Hoffnung geäußert, dass Ribéry noch in diesem Jahr sein Comeback feiern wird. Es sei wichtig gewesen, so Rummenigge, "dass wir die richtige Diagnose und Behandlung gefunden haben". Zumal "zu Beginn ein paar Dinge nicht so gut gelaufen sind", wie Ribéry in einem Interview äußerte. Ins Detail wollte er allerdings nicht gehen.

Was seinen Gemütszustand betraf, war der sensible Franzose dagegen auskunftsfreudiger. "Du kannst dir nicht vorstellen, wie sehr das alles nervt. Du weißt nicht, wie schwer das für den Kopf ist. Das ist hart", verriet der Mittelfeldspieler im August dem Kicker. Zuvor hatte er in einem Bild-Interview gar von einer "Katastrophe" gesprochen und sein ganzes Dilemma offenbart: "Ich habe eigentlich alles, wovon man im Leben träumen kann. Aber ich bin nicht frei. Ich muss trainieren, um glücklich zu sein."

Jetzt trainiert Ribéry wieder. Und bei seinem Comeback werde er stärker zurückkehren, kündigte er schon vor Wochen an. Deshalb mache er sich trotz der Konkurrenz keine Gedanken um seinen Platz: "Wenn ich keine Verletzung habe, hundert Prozent fit bin, dann kann kommen, wer will."

Bei Bayern-Star Franck Ribéry ist ein Ende der Leidenszeit in Sicht
Daumen hoch: Bei Bayern Münchens Starspieler Franck Ribéry deutet vieles auf eine baldige Rückkehr auf den Platz hin. Foto: dpa

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05.11.2015, 12:00 Uhr

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