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Mindestens Podium im Blick

Bei der DM auch für den Sieg gut: Fabian Heinle und Jackie Baumann

Fünf Athleten werden für die LAV Stadtwerke Tübingen am Wochenende bei den deutschen U 23-Meisterschaften in Wetzlar an den Start gehen. Darunter drei mit richtig guten Chancen auf eine Medaille. Oder auch nur zwei. Denn beim aussichtreichsten Kandidaten, bei Weitspringer Fabian Heinle, steht noch gar nicht fest, ob er überhaupt starten wird.

12.06.2015
  • Bernhard Schmidt

Tübingen. Fabian Heinle ist der Mann der Stunde: Zuerst hat der Weitspringer vor zwei Wochen erstmals die Acht-Meter-Marke geknackt (8,12 Meter), zwei Wochen später hat das 21-jährige Ausnahmetalent mit 8,25 Meter nachgelegt, die WM-Norm geknackt und ist auf Platz sieben der Weltrangliste vorgestoßen. Es ist allerdings noch offen, ob er in Wetzlar startet. Denn DLV-Cheftrainer Idriss Gonschinska hätte Heinle auch gerne in seinem Aufgebot für die die Team-EM in Cheboksary, Russland, eine Woche später. Was wiederum bedeuten würde, dass Heinle sich dieses Wochenende schonen müsste und in Wetzlar nicht antreten sollte. „Im Moment sieht es aber so aus, als würde ich bei den U 23 Meisterschaften starten“, sagte der Weitspringer.

Ebenfalls beste Aussichten, ganz oben auf dem Podest zu landen hat Jackie Baumann über 400 Meter Hürden. Gleich zum Saisoneinstieg hatte die Tübinger Lehramtsstudentin ihre persönliche Bestmarke um mehr als eine Sekunde auf 57,39 Sekunden verbessert und ihre Leistung bei der Gala in Regensburg mit 57,50 Sekunden bestätigt. Dabei wäre in diesem Rennen noch viel mehr drin gewesen. „Eigentlich waren da nur die letzten 100 Meter gut“, sagt Baumann. Die 20-Jährige hatte im Vergleich zum Vorjahr, als nach starkem Saisonauftakt die Leistungen abfielen, heuer die Wettkampfstarts reduziert – was sich auszuzahlen scheint.

Von LAV-Langstreckler Dominik Notz hat man zuletzt nicht mehr allzu viel gehört, was letztlich damit zu tun hat, dass der 22-jährige Biochemie-Student seit gut drei Jahren an der University of Alaska in Anchorage eingeschrieben ist. Unter den bekannt guten Bedingungen in den USA hat sich Notz über 10 000 Meter auf 29:26,29 Minuten verbessert und damit für die U 23-Europameisterschaft in Talinn (Estland) qualifiziert. Vergangene Woche aus den USA zurückgekehrt, hat sich Notz erst einmal nach einer kräftezehrenden Saison mit Cross- und Collagemeisterschaften eine Verschnaufpause gegönnt. Trotzdem hat der Tübinger in Wetzlar einen Podestplatz im Visier. Nicht sonderlich vermessen: Immerhin ist Notz der derzeit zweitschnellste deutsche U 23-Läufer über 5000 Meter.

Die Deutsch-Französin Anais Sabrié, in der Region bekannt geworden durch ihren Sieg beim Nikolauslauf, hat sich dank ihrer Siegeszeit über 300 Meter (10:17,45 Minuten) bei der Team-DM für die 5000 Meter in Wetzlar qualifiziert. Sabrié, die 21-jährige Medizinstudentin in Tübingen hat trotz ihres jugendlichen Alters schon viel Rennerfahrung gesammelt, hat auch schon für Frankreich an den Berg-Europameisterschaften teilgenommen. „Am Samstag möchte ich eine Zeit um 17:30 Minuten laufen“, sagte Sabrié, was locker für einen Top-Ten-Platz reichen würde.

LAV-Sprinterin Mona Maier, Saisonbestleistung: 11,92 Sekunden über 100 Meter, hat in den vergangenen beiden Wochen nochmal intensiv trainiert. Das Ziel der 20-Jährigen: „Ich will auf jeden Fall in die Zwischenläufe kommen, mit etwas Glück ist dann auch das Finale drin.“

Bei der DM auch für den Sieg gut: Fabian Heinle und Jackie Baumann
Auf dem besten Weg zur U23-EM in Tallinn: Jackie Baumann muss in Wetzlar die nationale Konkurrenz kaum fürchten. Archivbild: Drechsler

Der LV Pliezhausen schickt gleich zwei Mittelstrecklerinnen bei der U 23-DM ins Rennen.
Julia Rieger, immerhin Dritte bei den Landesmeisterschaften in Forst, hat als Minimalziel das Erreichen des 800 Meter-Endlaufes ausgegeben. Denise Schumacher ist nach einer Verletzungspause zuletzt immer besser in Form gekommen und hat über 1500 Meter oder auch 800 Meter ebenfalls den Finallauf im Visier. Hürdensprinterin Sandra Füseler hat zuletzt ihre Bestzeit über 100 Meter Hürden auf 14,43 Sekunden verbessert und ist damit auf Rang 13 der Meldeliste vorgerückt. Die aus den USA zurückgekehrte Verena Tobis (TSV Gomaringen) wird mit Diskus und Speer versuchen in den Endkampf zu kommen.

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12.06.2015, 12:00 Uhr

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