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Düsseldorf

Bericht: Mehrzahl der rekrutierten Islamisten aus NRW

Die Mehrzahl der Islamisten, die nach ihrer Radikalisierung durch die «Lies!»-Koran-Verteilaktion in die IS-Kampfgebiete gereist sein sollen, kommt einem WDR-Bericht zufolge aus Nordrhein-Westfalen.

18.11.2016

Von dpa

Ein von Salafisten verteilter Koran wird in der Hand gehalten. Foto: Franziska Kraufmann/Archiv dpa

Düsseldorf. Von den bundesweit 140 rekrutierten Extremisten stammten 47 aus NRW, berichtete das WDR-Magazin «Westpol» am Freitag. Es berief sich auf den Verbotsantrag des Bundesinnenministeriums, der ihm vorliege.

Deutsche Behörden hatten am Dienstag die islamistische Organisation «Die wahre Religion» verboten. Sie soll über Jahre Propaganda für den Dschihad («Heiligen Krieg») und die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) gemacht haben - unter dem Deckmantel der Koran-Verteilaktion «Lies!» in deutschen Fußgängerzonen. 140 junge Menschen hätten sich so radikalisiert und seien in die IS-Kampfgebiete in Syrien und den Irak gereist.

Wie der WDR weiter berichtet, stammen 35 rekrutierte Extremisten aus Baden-Württemberg, 31 aus Hessen, 15 aus Bayern und 12 aus Hamburg.

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Erstellt:
18. November 2016, 22:46 Uhr
Aktualisiert:
18. November 2016, 20:31 Uhr
zuletzt aktualisiert: 18. November 2016, 20:31 Uhr

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