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McLaren-Report

Bericht: Russland hat umfassend gedopt

1000 Athleten sollen in Betrug verwickelt gewesen sein.

10.12.2016
  • DPA

London. Russland droht wegen schwerer Doping-Vorwürfe womöglich der komplette Ausschluss von den Olympischen Winterspielen 2018 im südkoreanischen Pyeongchang. Mehr als 1000 russische Sportler waren nach Ermittlungen der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) zwischen 2011 und 2015 Teil einer großangelegten staatlichen Dopingpolitik. Dies teilte Wada-Chefermittler Richard McLaren bei der Vorstellung seines zweiten Berichts mit.

„Das russische Team hat die Spiele von London in einer Weise korrumpiert, die nie dagewesen ist. Das ganze Ausmaß dessen wird wohl nie bekannt werden“, sagte McLaren. Namen von Athleten nennt der Bericht nicht. Die Manipulationen betreffen die Olympischen Spiele 2012, die Universiade und die Leichtathletik-WM 2013 sowie die Winterspiele 2014. „Die neuen Fakten des Abschlussberichtes machen uns sprachlos“, sagte Andrea Gotzmann, Chefin der deutschen Anti-Doping-Agentur. Deutschlands Leichtathletik-Präsident Clemens Prokop forderte, Russland „bis zu einer glaubwürdigen Veränderung der Situation von allen internationalen Meisterschaften und Olympischen Spielen auszuschließen“. dpa

Kommentar und Sport

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10.12.2016, 06:00 Uhr

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