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Stuttgart

Bericht: Weniger Klagen abgelehnter Asylbewerber

Das Nachlassen des Flüchtlingszustroms macht sich einem Zeitungsbericht zufolge inzwischen auch bei den vier Verwaltungsgerichten in Baden-Württemberg bemerkbar.

16.12.2018

Von dpa/lsw

Eine Bronzestatue der römischen Göttin der Gerechtigkeit, Justitia. Foto: Arne Dedert/Archiv dpa/lsw

Stuttgart. Wie die «Stuttgarter Nachrichten» (Montag) unter Berufung auf das Justizministerium berichten, hat sich die Zahl der Klagen abgelehnter Asylbewerber von Januar bis September im Vergleich zum Vorjahreszeitraum fast halbiert - von knapp 30 000 auf rund 16 400. Allerdings seien das immer noch erheblich mehr als vor 2015.

Trotz des Rückgangs und obwohl das Land 24 weitere Richterstellen geschaffen hatte, bleiben die Verwaltungsgerichte dem Bericht zufolge überlastet. Die Zahl der noch nicht entschiedenen Asylfälle sei 2018 auf 38 300 gestiegen. Auch die Dauer der Verfahren habe eine Rekordlänge erreicht. Sie liege im Schnitt nun bei knapp zehn Monaten. Zudem habe die Klagewelle auch die Berufungsinstanz erreicht, den Verwaltungsgerichtshof in Mannheim. Immer mehr Flüchtlinge, die mit ihrem Anliegen bei den Verwaltungsgerichten gescheitert seien, beantragten eine Berufung. Dabei betrage die Erfolgsquote nur noch sieben Prozent.

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Erstellt:
16. Dezember 2018, 22:26 Uhr
Aktualisiert:
16. Dezember 2018, 16:30 Uhr
zuletzt aktualisiert: 16. Dezember 2018, 16:30 Uhr

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