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Berichte über Absprachen
Präsident des Kraftfahrt-Bundesamtes Ekhard Zinke Foto: dpa
Abgasskandal

Berichte über Absprachen

Die Aufsicht soll fragwürdig gewesen sein.

12.11.2016
  • DPA

Berlin. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat sich für einen umstrittenen Bericht zu überhöhten Abgaswerten nach dem VW-Skandal eng mit deutschen Autobauern abgestimmt. In einer Notiz des KBA von Mitte Januar heißt es, es werde mit den Herstellern „zuvor konkret besprochen“, was veröffentlicht werde. An anderer Stelle ist die Rede von einem „abgestimmten Vorschlag“ für einen Bericht der „Untersuchungskommission Volkswagen“.

Infolge des VW-Dieselskandals hatte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) im September 2015 die „Untersuchungskommission Volkswagen“ eingesetzt. Außerdem ordnete er Abgas-Nachmessungen durch das KBA unter anderem bei VW an.

Die Ergebnisse dieser Messungen finden sich in dem Bericht der Untersuchungskommission, der im April dann auch veröffentlicht wurde. Demnach bestanden bei 22 von 53 getesteten Dieselmodellen Zweifel, ob das Herunterregeln der Abgasreinigung bei niedrigeren Temperaturen mit dem Schutz von Motorbauteilen zu tun hat. dpa

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12.11.2016, 06:00 Uhr

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