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Bamako

Berlin prüft Ausweitung des Einsatzes in Mali

Die Geiselnahme in einem Hotel mit 21 Toten in Mali heizt die Debatte über das künftige Bundeswehr-Engagement in dem westafrikanischen Krisenstaat weiter an. Die Bundesregierung zeigte sich bereit, die französischen Streitkräfte bei ihrem globalen Anti-Terror-Kampf stärker als bislang in Mali zu unterstützen.

23.11.2015
  • DPA

Berlin/Bamako Nach dem Anschlag mutmaßlich islamistischer Terroristen auf das Luxushotel Radisson Blu in der Hauptstadt Bamako wurde ein zehntägiger Ausnahmezustand verhängt.

Wenn Frankreich Entlastung in Mali wolle, "dann werden wir sie natürlich auch dabei unterstützen", sagte Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD) mit Blick auf den Militäreinsatz in Mali, an dem gut 200 deutsche Soldaten beteiligt sind. Er erwarte, dass die französische Regierung ihre Anforderungen in den nächsten Tagen konkretisieren werde. In Berlin wird erwogen, den Bundeswehr-Einsatz auf den unruhigen Norden Malis auszuweiten.

Die Regierung in Mali konnte Berichte nicht bestätigen, denen zufolge zwei mit dem Terrornetzwerk Al-Kaida verbundene Islamistengruppen für den Anschlag verantwortlich sein sollen. Frankreichs Regierung vermutet hinter dem Terrorangriff den Al-Kaida-Veteranen Mokhtar Belmokhtar, der vor Monaten von der libyschen Regierung für tot erklärt worden war und als Anführer des Terrornetzwerks im nördlichen Afrika gilt.

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23.11.2015, 12:00 Uhr

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