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Kerosingeruch auf Kastell

Besucheransturm beim Sulzer Flugplatzfest / Rundflüge waren sehr begehrt

Besser hätte die Flugsportgruppe Sulz ihr 20-jähriges Bestehen nicht feiern können. Bei Bilderbuchwetter strömten Hunderte auf den Flugplatz „Katzeneschle“, um das Programm mit Kunst- und Modellflug zu bestaunen.

14.09.2010
  • Nils Horst

Sulz. „Damit haben wir nicht gerechnet“, sagte der Vorsitzende der Sulzer Flieger, Peter Gayer. Aber es sei natürlich bombastisch, wenn sich so viele Besucher für die Flugsportgruppe und den Sport an sich interessieren.

Bereits am Sonntagvormittag war das Interesse an den angebotenen Rundflügen enorm. Obwohl der Verein all seine Maschinen im Einsatz hatte, konnten nicht alle Nachfragen befriedigt werden. „Wir Piloten waren fast mehr in der Luft als auf dem Boden“, erzählte Gayer. Wer aber die Möglichkeit bekam, konnten über den Wolken schweben und einen tollen Blick auf Sulz und die Umgebung genießen. Peter Gayer fand aber tröstende Worte: „Wenn das Wetter noch einigermaßen gut bleibt, kann man in den nächsten Wochen den ein oder anderen Rundflug nachholen.“

Gegen Nachmittag füllte sich das Gelände immer mehr, und auch die Feuerwehr hatte bei der Parkplatzorganisation alle Hände voll zu tun. Viele Familien und auch Hobbyfotografen nutzten die Gelegenheit, den zahlreichen Vorführungen zuzuschauen und das beste Motiv einzufangen.

Und sie wurden nicht enttäuscht: Atemberaubend wurde es, als ein Fallschirmspringer sich wagemutig aus einem speziellen Ultraleichtflugzeug aus 1700 Meter Höhe in die Tiefe stürzte. Sicher und souverän landete er in der Mitte des Flugplatzes. Die zahlreichen Zuschauer würdigten die Punktlandung mit Beifall. Auch Segelkunstflug und Drachenschlepp wurden demonstriert.

Für die Besucher ging es Schlag auf Schlag, eine Attraktion jagte die andere. Während ein Modellflughelikopter gekonnt knapp über der Grasnarbe schwebte, wurde vom Tower schon der nächste Programmpunkt angekündigt: Das sowjetische Militärflugzeug YAK 52. Loopings und Steilflüge mit Umkehr Richtung Boden brachten die Zuschauer buchstäblich ins Staunen. „Da muss man schon sehr mutig und tollkühn sein“, war von etlichen Besuchern zu hören.

Wahrhaftes Jet-Feeling kam auf, als Gunther Ohnmacht aus Trichtingen sein Eurofighter-Modell starten ließ. Der Turbinen betriebene Jet wird mit Kerosin betankt und verbraucht in sieben Minuten Flugzeit gute vier Liter. Mit zahlreichen Drehungen und Kunststücken steuerte Ohnmacht den Jet wie ein Profi übers Gelände und verströmte dabei den typischen Kerosingeruch, wie Moderator Hubert Leicht kommentierte.

Dank der guten Organisation seitens des Sulzer Flugsportvereins und dank der wachen Augen der Tower-Leute verlief das Fest ohne Zwischenfälle, so dass auch das DRK und die Feuerwehr das Programm verfolgen konnten.

Besucheransturm beim Sulzer Flugplatzfest / Rundflüge waren sehr begehrt
Hunderte Besucher lockte das Fest zum 20. Geburtstag der Sulzer Flieger aufs Flugfeld auf Kastell. Bild: nh

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14.09.2010, 12:00 Uhr

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