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Was will ich später mal werden?

Betriebe, Schulen und Innungen stellen sich am Donnerstag im Landratsamt vor

Im Landratsamt ist übermorgen ein Berufsinformationstag: Organisiert haben ihn junge Leute, die in Stuttgart „Angewandte Medien“ studieren.

05.10.2010

Die Landestierärztekammer wird kommen, die Friseur-Innungbaut einen Stand auf, ebenso die Polizei, ein Architektenbüro, eine Baustoff-Firma, zwei Krankenkassen, zwei Banken, ein Lebensmitteldiscounter, Maschinenbau-Unternehmen und etliche Schulen: Am Donnerstag, 7. Oktober, 8.30 bis 17.30 Uhr, stellen sich in der Glashalle des Tübinger Landratsamts 40 Firmen, Institutionen und Schulen vor.

Für die Bachelor-Studenten der Media-Akademie in Stuttgart ist dieser Berufsinformationstag zugleich eine Projektarbeit, für die sie Noten bekommen – sie studieren „Angewandte Medien“, mit verschiedenen Schwerpunkten. Angehende Digital Designer haben das Plakat entworfen und die Homepage mitgestaltet. Die späteren PR- und Kommunikationswissenschaftler haben sich um die Pressearbeit gekümmert und die Pressestelle des Landratsamt unterstützt. Spätere TV-Producer wollen den Informationstag filmisch dokumentieren, und Studenten des Faches „Media Acting und Rhetorik“ werden eine Pressekonferenz moderieren.

Zu ihnen gehört auch Friederike Fischer, die später mal beim Radio arbeiten möchte: „Da bietet mir dieser Studiengang die optimale Vorbereitung, weil wir auch viel im praktischen Bereich arbeiten.“ Stefanie Ebenhoeh zieht es hingegen zum Fernsehen: „Das Schreiben macht mir sehr viel Spaß und die Umsetzung in einzelne Beiträge, die dann später in der Sendung ausgestrahlt werden, sind das I-Tüpfelchen bei dieser Arbeit.“

Beide glauben, dass sie in dieser Branche gute Berufschancen haben: „Die Medien sind ein fester Bestandteil unserer Gesellschaft, daher haben wir später die Möglichkeit, in verschiedenen Bereichen tätig zu werden.“ Klar, ausgefallen sei dieser Studiengang schon, „da wir von Schauspiel bis zur Produktion alles dabei haben. Die Grundlage aller Fachrichtungen, die an der Akademie der media GmbH studiert werden – sprich das Basiswissen, das vermittelt wird – ist aber weniger ausgefallen: Kommunikationstheorie, Betriebswirtschaft, Medienrecht und anderes. ,Ausgefallen‘ wird es dann in den fachvertiefenden Seminaren.“ Gerade die finden sie durchweg „spannend“ – je nach Fachrichtung gehören auch Kameraarbeit, Musikproduktion und Fotografie auf den Stundenplan.

Das Manko: Ein Studium an der privaten Akademie ist sehr teuer, bis zu 20 000 Euro für drei Jahre kann sich nicht jeder leisten, BAföG gibt es nur für die beiden letzten Semester. Allerdings bieten auch manche staatlichen Unis solche Fächer an.

Yannick Walter, 19

Betriebe, Schulen und Innungen stellen sich am Donnerstag im Landratsamt vor
„Was ist mit Abi?“ Karikatur: Marlene Bucka, 17

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05.10.2010, 12:00 Uhr

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