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SPD-Doppelspitze?

Betriebsrat Hück: Stünde bereit

Vier Wochen nach der Wahlschlappe der Südwest-SPD hat Porsche-Betriebsratschef Uwe Hück sich selbst für eine Doppelspitze mit Landeschef Nils Schmid ins Gespräch gebracht. "Ich werde Nils unterstützen, wenn er mich braucht", sagte Hück gestern in Stuttgart auf die Frage, ob er für eine Kandidatur als Co-Vorsitzender zur Verfügung stehe.

15.04.2016
  • DPA

Stuttgart. Für eine Doppelspitze müsste die Parteisatzung geändert werden. "Ich schätze Nils Schmid über alles, er ist ein genialer Arbeiter, der aber kein guter Darsteller ist. Er braucht einen neben sich, der übersetzen kann", sagte der 53-Jährige.

Am Samstag kommt die Landes-SPD in Fellbach zusammen, um die Niederlage bei der Landtagswahl aufzuarbeiten. Schmid wollte den Vorstoß von Hück nicht kommentieren. Kritik an Hücks Vorstoß kam von Leni Breymaier. Sie gab folgende Marschrichtung aus: "Erst die Inhalte, dann die Personen. Aber warum nicht gleich drei Männer als Dreifachspitze?"

Hück forderte rasches Handeln. "Ich bin kein Freund der langen Aufarbeitung. Wir haben dafür keine Zeit. Wir brauchen keinen Eintopf, sondern wir müssen ein Menü vorstellen, das jedem schmeckt." Die SPD müsse zwei Themen verkörpern. "Sie muss die Kompetenz für die Wirtschaft darstellen und Rechtsanwalt aller Arbeitnehmer sein, vom Karosseriebauer bis hin zum Ingenieur."

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15.04.2016, 06:00 Uhr

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