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Stuttgart

Binninger: Indirektes Band zwischen NSU und Ku-Klux-Klan

Zwischen dem rechtsterroristischen NSU und dem Geheimbund Ku-Klux-Klan (KKK) im Südwesten hat es nach Angaben des CDU-Innenexperten Clemens Binninger indirekt eine Verbindung gegeben.

13.04.2016
  • dpa

Stuttgart. Der zeitweilige V-Mann Ralf Marschner, der vorübergehend die mutmaßlichen Rechtsterroristen Uwe Mundlos und Beate Zschäpe beschäftigt haben soll, habe auch Kontakte zum Gründer des KKK-Ablegers im Südwesten gehabt, sagte Binninger dem «Reutlinger Generalanzeiger» (Dienstag). Beide hätten sich gut gekannt - und beide hätten auf der Gehaltsliste des Verfassungsschutzes gestanden.

Ob der Bundesverfassungsschutz damit Informationen über den NSU erhielt, sei aber offen. Binninger leitet den zweiten Untersuchungsausschuss zum «Nationalsozialistischen Untergrund» (NSU) im Bundestag. Nach jüngsten Hinweisen sollen Mundlos und Zschäpe während ihrer Zeit im Untergrund in Firmen gearbeitet haben, die von Marschner betrieben wurden. Der Neonazi war unter dem Tarnnamen «Primus» als Informant für den Bundesverfassungsschutz tätig.

Dem NSU werden zwischen den Jahren 2000 und 2007 zehn Morde zur Last gelegt - an neun türkisch- und griechischstämmigen Männern und an der Polizistin Michèle Kiesewetter in Heilbronn.

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13.04.2016, 08:29 Uhr | geändert: 13.04.2016, 05:30 Uhr

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