Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
Bis 2025 Internet für alle
Ein Arbeiter verlegt Glasfaserkabel. Deutschland baut die Infrastruktur aus. Foto: dpa
G20-Länder

Bis 2025 Internet für alle

Die für Digitalisierung zuständigen Fachminister wollen einheitliche Standards einführen.

08.04.2017
  • DPA

Berlin/Düsseldorf. Die führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) wollen das schnelle Internet weltweit vorantreiben. Bis zum Jahr 2025 sollen alle Menschen an das Internet angeschlossen sein, vereinbarten die zuständigen G20-Minister bei einem Treffen in Düsseldorf.

Angestrebt werden auch einheitliche Standards. Diese seien nötig, „damit nicht nur Menschen, sondern auch Maschinen und Dinge weltweit problemlos miteinander kommunizieren können“, heißt es in der Ministererklärung. Erreicht werden soll auch „lebenslange digitale Bildung“. Frauen und Männer sollen gleichermaßen vom digitalen Wandel profitieren. Der „Online-Verbraucherschutz“ solle sichergestellt und Nutzern „ausreichend Informationen in verständlicher Weise“ bereitgestellt werden.

Nach dem Bericht der Breitbandkommission für digitale Entwicklung 2016 von Unesco und der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) hat mehr als die Hälfte der Menschen weltweit keinen Internetzugang. Ende 2016 nutzten demnach 3,5 Mrd. Menschen und damit 47 Prozent der Menschen weltweit das Internet. Laut Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) ist es gelungen, ein gemeinsames Verständnis darüber zu entwickeln, welche Handlungsfelder gemeinsam vorangebracht werden müssten: „Von dieser G20-Digitalministerkonferenz geht das Signal aus, dass wir die digitale Revolution zum Nutzen Aller gemeinsam gestalten wollen.“

Deutschland hat 2017 den G20-Vorsitz und ist Gastgeber des Gipfels der Staats- und Regierungschefs Anfang Juli in Hamburg. Der Digitalgipfel in Düsseldorf war das erste Ministertreffen dieser Art im G20-Rahmen. Dominiert werden die G20-Debatten bisher durch die neue Protektionismus-Strategie der USA unter Präsident Donald Trump.

„Für schnelle und moderne Hochgeschwindigkeitsnetze sind massive Investitionen nötig, mit und ohne Förderung“, erklärten die G20. Für ein „investitionsfreundliches Umfeld“ seien „flexible Lösungen für Wagniskapital sowie Firmengründer erforderlich. dpa

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

08.04.2017, 06:00 Uhr

Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag zu erstellen.
Anmelden
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar zu verfassen.
Anmelden
 

 

 
Video-News: Aus Land und Welt
Heute meistgelesenNeueste Artikel
Wirtschaft im Profil
Bildergalerien
Videos
Single des Tages
date-click
Video-News: Fußball