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Appell an Hilfsbereitschaft der Menschen

Bischof Gebhard Fürst eröffnete am Sonntag im Rottenburger Dom das Martinsjahr

Zusammen mit einigen hundert Gläubigen eröffnete der Rottenburger Bischof Gebhard Fürst (rechts mit Bischofsstab) gestern in einem feierlichen Gottesdienst das Martinsjahr.

09.11.2015

Von gef

Rottenburg. Es bietet eine Fülle von Wallfahrten, Pilgerwegen, Konzerten und Tagungen. Im Jahr 316 wurde Martin, der spätere Bischof von Tours, geboren, also vor nun fast 1700 Jahren.

Martin ist der Patron der Diözese und auch der Domgemeinde. Ein ganzes Jahr begeht die Diözese Rottenburg-Stuttgart im Zeichen des heiligen Martin, der als Mantelteiler für Nächstenliebe und Barmherzigkeit bekannt ist. Diese zwölf Monate böten eine Chance, sich auf die Spur des Heiligen zu begeben und Impulse dafür zu bekommen, wie christliche Solidarität und Hilfsbereitschaft heute aussehen können, sagte Bischof Fürst zum Auftakt des Jubiläums.

Martin erinnere die Kirche unablässig daran, dass sie eine diakonische, also eine helfende und heilende sein soll, so Fürst. Diese Haltung habe der Heilige eindrucksvoll vorgelebt: Er sei der Not anderer nicht ausgewichen, sondern habe sich ihr gestellt. Domorganist Ruben J. Sturm spielte erstmals die für das Martinsjahr von Naji Hakim (Paris) komponierte dreiteilige „Rottenburg Toccata“, die Motive des diözesanen Martinsliedes „St. Martin, dir ist anvertraut“ enthält. Nach dem Gottesdienst übergab Bischof Fürst Martinusmedaillen an 19 Frauen und Männer, die sich vorbildlich im Sinne St. Martins in Kirche und Gesellschaft engagieren; aus dem Kreis Tübingen war niemand dabei.

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Erstellt:
9. November 2015, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
9. November 2015, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 9. November 2015, 12:00 Uhr

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