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Kommentar Vertrauens-Studie

Bitter für Vorgesetzte

Es ist ein Armutszeugnis für die deutschen Führungskräfte: Nicht einmal die Hälfte der Arbeitnehmer vertraut ihrem Unternehmen und ihren Vorgesetzten. Dabei ist gegenseitiges Vertrauen gerade im Arbeitsverhältnis enorm wichtig.

04.10.2016

Von CAROLINE STRANG

Foto: Koenneke

Die Beschäftigten verrichten sonst nur Dienst nach Vorschrift, sind nicht engagiert und produktiv und sprechen unter Umständen noch schlecht über die Firma und ihren Chef. Eine Katastrophe für jedes Unternehmen. Denn gerade im Ringen um rare Fachkräfte ist die Unternehmenskultur oft entscheidend. Ein schlechter Ruf breitet sich schnell aus. Aber gesprochen wird auch über gute Bedingungen wie flexible Arbeitszeitmodelle, angemessene Bezahlung und Aufstiegschancen.

Es liegt dabei an beiden Seiten, ein gutes Verhältnis am Arbeitsplatz zu schaffen. So müssen Vorgesetzte Versprechen einhalten und Sicherheit vermitteln, vor allem wenn es um die Arbeitsstelle geht. Sie müssen Arbeit gerecht vergüten und Chancengleichheit garantieren. Veränderungen und Entwicklungen müssen transparent und offen kommuniziert und erklärt werden. Wer zum Beispiel aus der Presse erfährt, dass sein Job in Gefahr ist, wird misstrauisch. Verlorenes Vertrauen wiederzugewinnen, ist noch schwieriger, als es zu bewahren.

Arbeitnehmer dagegen müssen eigentlich einfach nur ihre Arbeit gut und ehrlich erledigen, offen und gesprächsbereit sein und sich engagieren. Dann klappt es auch mit dem Vorgesetzten.

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Erstellt:
4. Oktober 2016, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
4. Oktober 2016, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 4. Oktober 2016, 06:00 Uhr

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