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Kirche

Blumen, Obst und Feldfrüchte

Geschmückte Altäre prägten die Gottesdienste in den Horber Gemeinden am Erntedanksonntag.

11.10.2018

Von NC

Links oben: Mauritiuskirche Nordstetten; Mitte: Liebfrauenkirche Horb; rechts oben: Rexingen; rechts unten: Auferstehung-Christi-Kirche auf dem Hohenberg, links unten: St.-Jakobus-Kirche Ihlingen. Privatbild

Der Erntedanksonntag wurde auch in Kirchengemeinden der Seelsorgeeinheit Horb begangen. Die Blumenschmuckgruppen sowie Helferinnen und Helfer haben wieder viele Anstrengungen unternommen, die Altäre entsprechend zu richten.

Beim Erntedankfest danken Christen ihrem Gott für die überreiche Fülle, die das Land trotz der Trockenheit des Frühjahres und Sommers hervorgebracht hat. Das Erntedankfest hat seinen Sitz im Leben derjenigen, die eng verbunden mit der Natur, mit dem Anbau der Nahrungsmittel und Ernte leben und gelebt haben. Das sind in den hiesigen Breitengraden immer weniger Menschen, wie Diakon Klaus Konrad betont.

Umso dringlicher werde das Anliegen dieses Tages: Man dürfe nicht aus den Augen verlieren, dass wir die Erhaltung des eigenen Lebens von Menschen abhängt, die Nahrungsmittel anbauen und produzieren. In der Überfülle hierzulande dürfte man nicht übersehen, wie ungerecht die Güter der Erde von Menschen verteilt und beanspruchen werden. Alles, was die Erde dem Menschen schenke, wurzele in einem, den die Christen als „Schöpfer“ bezeichnen – in seiner grenzenlosen Liebe zu allen Menschen der Weltgemeinschaft.

In den Gemeindegottesdiensten wurde dieser Sonntag gefeiert, die Altäre mit Gaben ausgestattet. Der Erntedank gehört zum jüdisch-christlichen Kulturkreis; die sogenannten Zauberwörter „Bitte“ und „Danke“ einzuüben, gehört zur Höflichkeitserziehung im Kindergarten und in vielen Familien. Wirkliche Dankbarkeit, die über das höfliche Dankesagen hinaus geht, komme jedoch aus dem Inneren, aus dem Herzen und das sei der Inhalt dieses christlichen Festtages. Die geschmückten Erntealtäre in ihrer Farbigkeit zeigen ein Bild der Fülle. Das Erntedankfest wird gefeiert, und Christen können ahnen, dass all das trotz der vielen Arbeit, die die Landwirte hineinlegen, ein großes Geschenk ist. Gleichwohl bleiben viele Teile der Erde aufgrund von Katastrophen und Kriegen leer und erfordern ein solidarisches Handeln.

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Erstellt:
11. Oktober 2018, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
11. Oktober 2018, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 11. Oktober 2018, 01:00 Uhr

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