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Mannheim

Böse Drei: BR Volleys unterliegen Friedrichshafen

Vital Heynen wird immer mehr zum Berlin-Schreck.

30.01.2017
  • dpa

Mannheim. Seitdem der ehemalige Bundestrainer die Volleyballer des VfB Friedrichshafen coacht, können die BR Volley nicht mehr gegen den großen Rivalen vom Bodensee gewinnen. Auch im Pokalfinale 2017 musste sich das Hauptstadtteam gegen das Heynen-Team geschlagen geben. Am Ende eines ausgeglichenen und spannenden Spiels unterlagen die Berliner am Sonntag in Mannheim gegen den Rekordpokalsieger Friedrichshafen, der zum 14. Mal den nationalen Cup gewann, mit 1:3 (31:33, 21:25, 27:25, 28:30). 

Die Berlin Recycling Volleys waren vor 10 143 Zuschauern in der SAP-Arena über lange Zeit ein gleichwertiger Gegner, fand aber in der vielen knappen Phasen der Partie nicht den Erfolgsschlüssel. Damit verpasste das Team von Trainer Roberto Serniotti den fünften Pokalsieg und verlor nach den Niederlagen in der Liga und im Supercup zum dritten Mal in dieser Spielzeit gegen den VfB. Die böse Drei! «Wir müssen jetzt wieder diesen Killerinstinkt entwickeln und in der Meisterschaft zurückschlagen», erklärte Berlins enttäuschter Kapitän Robert Kromm.

In den ersten beiden Sätzen lieferten sich beide Teams vor 10 143 Zuschauern in der SAP-Arena ein jederzeit ausgeglichenes Duell. Erst im dritten Durchgang gelang es dem Berliner Team um den «Volleyballer des Jahres» Kromm, die Partie zu dominieren, weil sich der VfB Unkonzentriertheiten und Fehler leistete. Profitieren konnten die BR Volleys nicht davon. Friedrichshafen zeigte sich in den entscheidenden Phasen als das dynamischere und konstantere Team.

«Das ist unglaublich», jubelte der Belgier Heynen. Für eine so junge Mannschaft sei das «sehr beeindruckend.» VfB-Libero Markus Steuerwald meinte: «Wir sind super happy. Ich bin erleichtert, wir spielen bisher eine super Saison.»

Bei den Frauen sicherte sich Allianz MTV Stuttgart den Pokalsieg. Die Schwäbinnen gewannen das hochklassige Finale gegen den SSC Palmberg Schwerin mit 3:2 (22:25, 21:25, 25:23, 25:15, 15:12) und feierten den dritten Cup-Gewinn der Clubgeschichte.

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30.01.2017, 08:29 Uhr | geändert: 30.01.2017, 05:21 Uhr

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