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Friedrichshafen

Boot in Seenot: Vater und Sohn treiben 7 Stunden im Bodensee

Ein 54 Jahre alter Fischer und sein 16-jähriger Sohn sind mit ihrem Boot auf dem Bodensee gekentert und mussten 7 Stunden im 7 Grad kalten Wasser auf Hilfe warten.

04.12.2016
  • dpa/lsw

Friedrichshafen. Wie ein Sprecher des für Wasserschutz zuständigen Polizeipräsidiums Einsatz am Sonntag mitteilte, ging bei der Schweizer Seepolizei der Notruf eines weiteren Berufsfischers ein. Der Mann hatte beim Einholen seiner Netze einen Bootskiel aus dem Wasser ragen gesehen. Polizeiboote aus Deutschland und der Schweiz eilten zur Stelle des Schiffbruchs, auch ein Hubschrauber hob ab.

Nach nur 16 Minuten war die Suche erfolgreich: In etwa drei Kilometern Entfernung vom Schweizer Ufer trieben die Verunglückten im See. Der schnelle Einsatz am Samstagnachmittag verhinderte wohl eine Tragödie, denn die beiden Fischer waren zu diesem Zeitpunkt bereits sieben Stunden lang im Wasser getrieben. Stark unterkühlt, aber nicht in lebensbedrohlichem Zustand, wurden Vater und Sohn ans Ufer gebracht, von dort in ein Krankenhaus. Wie genau das Fischerboot gekentert war, werde nun ermittelt, sagte der Beamte.

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04.12.2016, 10:40 Uhr | geändert: 04.12.2016, 10:11 Uhr

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