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Diesel-Skandal

Bosch im Visier der US-Behörden

Möglicherweise erfasst die Volkswagen-Abgas-Affäre auch andere deutsche Unternehmen. Amerikanische Behörden haben Bosch ins Visier genommen.

21.11.2015

Von EB

Stuttgart Dies berichtet Focus-Online und beruft sich dabei auf die Nachrichtenagentur Reuters. Bosch könnte von den VW-Manipulationen gewusst haben, schreibt die Online-Plattform. Die Untersuchung sei jedoch in einem frühen Stadium, das berichtete gestern auch das "Handelsblatt". Es gebe es noch keine Hinweise, dass die Strafverfolgungsbehörden von einem Fehlverhalten des Zulieferers ausgehen.

Bosch hat für die betroffenen Motoren das Steuerungs-Modul geliefert, bei denen Volkswagen zugibt, die Schummel-Software aufgespielt zu haben. Einem Medienbericht zufolge soll Bosch schon 2007 vor der gesetzeswidrigen Verwendung der Technik zur Abgasnachbehandlung gewarnt haben. Die von den Stuttgartern gelieferte Software sei nur für Testzwecke vorgesehen gewesen, nicht für den normalen Fahrbetrieb. In einem Brief habe Bosch dem Konzern mitgeteilt, dass der geplante Einsatz illegal sei.

Rechtsexperten zufolge ist eine entscheidende Frage, ob der Zulieferer gewusst hat, wie seine Technologie eingesetzt wird. Bislang hatte Bosch eine Stellungnahme zu dem Thema abgelehnt. Auch jetzt hieß es auf Anfrage von Focus-Online, man wolle die Reuters-Meldung nicht kommentieren.

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Erstellt:
21. November 2015, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
21. November 2015, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 21. November 2015, 12:00 Uhr

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