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Bietigheim-Bissingen

Bosch AS steht Stellenabbau in Baden-Württemberg bevor

Im Ringen um Arbeitsplätze schlägt die Belegschaft der Bosch-Tochter für Lenktechnik, Bosch AS, nun scharfe Töne an.

11.04.2016
  • dpa/lsw

Bietigheim-Bissingen. Sie würden nur noch als Kostenfaktoren und unproduktives Humankapital betrachtet, beklagen Mitarbeiter in einem Brief an die Geschäftsführung laut einem Bericht der «Stuttgarter Zeitung» und der «Stuttgarter Nachrichten» (Dienstag). Sollte die Produktion von Hydraulikpumpen für Nutzfahrzeuge in Bietigheim-Bissingen (Kreis Ludwigsburg) tatsächlich nach Berlin verlagert werden, gingen an dem schwäbischen Standort 300 von 480 Jobs verloren, warnen sie.

Eine Firmensprecherin wollte sich zu den Jobverlagerungsplänen nicht äußern. Die Verhandlungen mit der Gewerkschaft über die Perspektive des Standorts liefen noch. Am Montag gab es dazu ein Treffen.

Das frühere ZF Lenksysteme war Anfang 2015 komplett von Bosch übernommen worden. Damals seien sie noch als «Mitglieder der Boschfamilie» begrüßt worden, heißt es in dem Schreiben der Bosch-AS-Mitarbeiter. Nun aber müsse man sich von der Geschäftsführung sagen lassen, man sei zu teuer - das sei enttäuschend. Bosch AS hat nach eigener Darstellung 14 500 Mitarbeiter, davon etwa 6000 in Deutschland.

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11.04.2016, 18:15 Uhr | geändert: 11.04.2016, 18:00 Uhr

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