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Bridget Jones - Am Rande des Wahnsinns

Ach, Bridget! Konntest du nicht einfach filmlos glücklich bis ans Ende deiner Tage werden?

Ach, Bridget! Konntest du nicht einfach filmlos glücklich bis ans Ende deiner Tage werden?

BRIDGET JONES: THE EDGE OF REASON
GB

Regie: Beeban Kidron
Mit: Renée Zellweger,Hugh Grant,Colin Firth

- ab 6 Jahren

Tagblatt-Wertung

Leser-Wertung

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Film bewerten

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24.11.2015
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Die Geschichte von Bridget Jones, diesem mit seinem drallen Körper hadernden und an den Mannsbildern verzweifelnden schönen hässlichen Entlein, musste einfach erzählt werden. Aber warum denn zwei Mal? Der Überraschungserfolg des ersten Teils machte diese Fortsetzung wohl unabdingbar, aber eingefallen ist den Autoren (ohne Helen Fielding) und der neuen Regisseurin Beeban Kidron dafür nicht viel.

Zwar ist Bridget (Renée Zellweger) inzwischen mit dem patenten Anwalt Mark (Colin Firth) liiert, aber immer noch voller Selbstzweifel und Komplexe, was wiederum dem Lover alsbald gehörig auf den Wecker geht. Dass das nunmehr einsetzende Beziehungschaos nicht mehr den unverbrauchten Charme des Originals atmet, kann man verzeihen. Nicht aber, dass die geschliffenen, zwischen Kinospaß und Ernst des Lebens gut austarierten Selbstreflexionen grobhumorigen Klischeedummchen-Sprüchen weichen mussten.

Als Ersatz für den Tiefgang bietet der Film eine turbulente Fettnäpfchen-Parade, die Bridget unter anderem in einen thailändischen Frauenknast, jede Menge peinliche Klamotten und zeitweilig sogar ins Bett des immer noch schön schmierigen Schwerenöters Hugh Grant führt.

Das ist mal mehr, mal überhaupt nicht komisch, auf keinen Fall aber der Figur angemessen, die im Interesse der Zielgruppen-Verbreiterung (auch für die Fäkalauer-Fraktion ist was dabei) regelrecht verraten wird.

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24.11.2015, 12:00 Uhr | geändert: 07.08.2009, 12:00 Uhr

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26.01.2005

12:00 Uhr

judisa schrieb:

Vom Anspruch her kein wirklich guter Film. Er lebt vor allem, und das merkt man an vielen Szenen, die denen des ersten Teils entsprechen, eben vom Ersten. Viele, die den erstenTeil gesehen haben, werden auch diesen hier sehen. Und auch ein wenig enttäuscht werden. Es gibt wenig Szenen, die überraschend sind, vieles, was absehbar ist. Dennoch finde ich diesen Film nicht wirklich schlecht, und das liegt vor allem an den Hauptdarstellern. Colin Firth als Mark passt absolut in die Rolle des, um seine Unsicherheit zu übertünchen, stets korrekten Anwalts. Selbst in der Liebe fehlt die Creativität. Er muss alles unter Kontrolle haben. Im Gegensatz dazu steht Bridget ständig unter Strom, mit ihrer Stimmung geht es auf und ab, und da passt Rene Zellweger äusserst gut. Und Hugh Grant als Schwerenöter ist nie eine Fehlbesetzung. Deshalb hat der Film für mich noch annehmbaren Charakter.



22.01.2005

12:00 Uhr

Arschloch schrieb:

Total beschissener Film für total verzweifelte Frauen!!!!



10.01.2005

12:00 Uhr

Mr. White schrieb:

Wenige Lacher (leider nur für die weiblichen Zuschauer) können diese mißlungene Fortsetzung nicht retten. Während des gesamten Films kann keine der Filmfiguren Glaubwürdigkeit vermitteln, richtig schlecht und zudem äußerst fragwürdig die Szenen im Frauenknast. Verschwendete Zeit; da ärgerlich, taugt der Streifen nicht mal zur lauen Unterhaltung.



26.12.2004

12:00 Uhr

julia schrieb:

herzschmerz zum kotzen!gehirnwäsche der aller schlimmsten art!



15.12.2004

12:00 Uhr

Boris Dollinger schrieb:

Mäßige Fortsetzung des "Bridget Jones Diary", die zwar recht amüsant beginnt, zur Mitte hin aber zusehends unlustiger wird und ihren Tiefpunkt in einer absolut unlustigen Sequenz in einem thailändischen Frauengefägnis findet, die zudem die Situation in solchen Einrichtungen gefährlich verharmlost darstellt. Das hiernach schnell nachgeschobene und sehr aufgesetzt wirkende Happyend und die Tatsache dass es zwischen Bridget und Marc den kompletten Film über sowieso ganzundgarnicht funkt tun dann noch ihr übriges dazu, dass "The Edge of Reason" letztendlich ein sehr durchschnittlicher Film wird. Sicherlich kein schlechter, ein guter aber mit Sicherheit auch nicht.



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