Literatur · Frankfurt

Buchmesse bis 24. Oktober mit Besucherlimit

Frankfurt wird wieder zum Mekka der Lesefans. Rund 300 Autoren sind vor Ort zu erleben.

16.10.2021

Von dpa

Der Direktor der Frankfurter Buchmesse: Jürgen Boos. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Frankfurt/Main. In diesem Herbst soll Frankfurt am Main wieder der Mittelpunkt der literarischen Welt werden. Am kommenden Mittwoch startet die weltberühmte Buchmesse für Fachbesucher, Privatbesucher haben von Freitagnachmittag an Zutritt. Bis zum 24. Oktober läuft die Messe.

Dem Buch sei es zwar in der Corona-Zeit ziemlich gut gegangen, sagt Buchmessen-Direktor Juergen Boos mit Blick auf gute Verkaufszahlen. „Aber die Buchbranche braucht eben auch das körperliche Treffen.“ Das Motto der 73. Ausgabe lautet „Re:connect – Welcome back to Frankfurt“. Allerdings schränkt er ein: „Das ist immer noch keine normale Messe. Das ist nicht 2019.“

1700 Aussteller aus 74 Ländern nehmen an der Messe teil – im letzten Jahr vor der Pandemie waren es knapp 7500 Aussteller aus 120 Ländern gewesen. Die Zahl der Besucher ist auf 25 000 pro Tag begrenzt – 2019 waren insgesamt mehr als 300 000 Besucher nach Frankfurt gekommen.

Zutritt haben nur Gäste, die geimpft oder genesen sind, alle anderen brauchen einen Test (3G). Tickets müssen online gebucht werden, um die Kontaktverfolgung zu gewährleisten und werden nur für jeweils einen Tag vergeben. Es gilt Maskenpflicht, außer bei bestuhlten Veranstaltungen.

Rund 300 Autorinnen und Autoren werden real in Frankfurt dabei sein – weniger als früher, aber mehr als im Pandemiejahr 2020. Auch die Events in der Stadt sind zurück: Allein unter der Dachmarke „Bookfest“ gibt es 57 Termine an knapp 20 verschiedenen Orten.

Die Publikumsveranstaltungen werden gebündelt, die meisten gibt es auf einer Bühne in der Festhalle zu sehen. 450 Zuschauerinnen und Zuschauer dürfen live zuschauen, es wird aber auch gestreamt.

Ehrengast Kanada, der seinen bereits 2020 geplanten Auftritt um ein Jahr verschoben hatte, richtet wie gewohnt den Gastland-Pavillon ein, lädt Besucher aber parallel auch in eine virtuelle Version dieses Pavillons ein. Die bekannteste Autorin des Landes, Margaret Atwood, wird zum Eröffnungsfestakt am 19. Oktober virtuell zugeschaltet. dpa

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Erstellt:
16. Oktober 2021, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
16. Oktober 2021, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 16. Oktober 2021, 06:00 Uhr

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