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Nur einfacher Stau

Bühler Initiative verzichtet auf Protest-Parken

Am heutigen Montag wird es in Bühl keine zusätzliche Verkehrsbehinderung durch parkende Autos geben. Darauf haben sich die Tübinger Stadtverwaltung und die Bürgerinitiative (BI) in Bühl verständigt.

13.08.2012

Bühl. Wegen der Vollsperrung der Landesstraße 371 zwischen Hirschau und Wurmlingen gibt es seit einer Woche erheblich mehr Verkehr auf der anderen Neckartalseite, also auch in Bühl. Vergangenen Montag zog die Bühler BI trotzdem ihre Aktion „Intelligentes Parken“ durch, mit der sie für Verkehrsentlastung und einen schnelleren Bau der B 28 neu protestiert. Zusammen mit dem Umleitungsverkehr kam es zu langen Staus, gefährlichen Verkehrssituationen, verärgerten Autofahrern.

Stadtverwaltung und Bürgerinitiative suchten daraufhin den Dialog, in dem die BI zusagte, dass es in Bühl kein Protest-Parken mehr geben wird. Baubürgermeister Cord Soehlke konnte der BI im Gegenzug eine Tempo-30-Zone in Aussicht stellen. Dies war bisher nicht im städtischen Ermessen. Das Regierungspräsidium hat nun jedoch signalisiert, dass die Stadt „aus Verkehrssicherheitsgründen“ in Bühl selbst Tempo 30 anordnen kann.

Bis es dazu kommt, sind noch einige Abstimmungen nötig. Der Bühler Ortsvorsteher Gerhard Neth und der im Tübinger Rathaus zuständige Richard Heß sind jedoch zuversichtlich, dass eine dauerhafte Tempo-30-Zone in Bühl möglich ist.

Schon in dieser Woche wird die Stadtverwaltung die Geschwindigkeitskontrollen in Bühl verschärfen. Um Autofahrer auf die Geschwindigkeitsbeschränkung im Ort extra hinzuweisen, wurde ein Geschwindigkeitsanzeiger aufgestellt. upf

Bühler Initiative verzichtet auf Protest-Parken
Schluss mit „Intelligentem Parken“: So nannten Mitglieder der Bühler Bürgerinitiative ihre Methode, durch versetztes Parken am Straßenrand künstlich Stau zu erzeugen, um Autofahrer von der Durchfahrt durch den Ort abzuschrecken.Archivbild: Sommer

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13.08.2012, 12:00 Uhr

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