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Pioniere in Moshi

Bürgerreise in die tansanische Partnerstadt

Die erste Tübinger Bürgerreise in die neue Partnerstadt Moshi im ostafrikanischen Tansania startet kommenden Mittwoch.

13.08.2014

Tübingen. Fast ein Jahr nach der Idee einer von Bürgern organisierten Reise geht es für 23 Teilnehmer zwei Wochen lang nach Tansania. Moshi, die Stadt am südlichen Fuß des Kilimanjaro-Massivs, ist seit zwei Monaten offiziell Partnerstadt von Tübingen.

Auf dem Programm der Reisegruppe stehen Besuche einer Schule, einer Klinik, der Kaffeeplantagen sowie der Verwaltungsgebäude der Stadt, die nur 40 Kilometer von der kenianischen Grenze entfernt liegt. Ein Abstecher wird sicherlich auch „Old Moshi“ gelten, dem alten Teil der Universitätsstadt. Als Höhepunkte des Aufenthalts gelten die Einladung zu einer tansanischen Hochzeit und das Zusammentreffen mit zwei örtlichen Chören.

Die Begegnung mit den Menschen vor Ort steht im Vordergrund. „Die Reise soll eine Möglichkeit sein, auch auf bürgerschaftlicher Ebene eine Partnerschaft aufzubauen. Wir sind dabei sozusagen Pioniere“, erläutert Mitorganisator Berndt Rüdiger Paul.

Seit einem halben Jahr ist die Gruppe komplett. Sie traf sich zur Vorbereitung regelmäßig und ließ sich unter anderem von einem Ehepaar, das zwei Jahre in Moshi gelebt hat, und einem Arzt, der vor Ort gearbeitet hat, ihre Eindrücke schildern. Mit dabei ist auch Dr. Bernhard Pfannenberg, der seit langer Zeit beruflich auch in Tansania tätig ist und dessen Kenntnisse der Landessprache Kiswahili von großem Vorteil sein werden.

Die Kosten für die Reise tragen die Teilnehmer zum Großteil selbst, ein kleiner Beitrag wird jedoch vom Kulturamt der Stadt dazugegeben. Im Anschluss an die Reise wird ein Bericht der Gruppe vorgelegt und es soll zudem einzelne Präsentationen mit Eindrücken von der Reise geben. „Wir fungieren auch als Multiplikatoren“ sagt Paul. Im Sinne der Partnerschaft sei es natürlich wünschenswert, „dass auch eines Tages eine Reisegruppe aus Moshi nach Tübingen kommen wird“, aber da seien die Kosten noch ein zu großes Hindernis.

luk

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13.08.2014, 12:00 Uhr

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