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Älteren das Leben erleichtern

Bundesverdienstkreuz für Hansjürgen Stiller vom Kreisseniorenrat

Die Tübinger Bundestagsabgeordnete Annette Widmann-Mauz überreichte gestern im derzeitigen Rathaussaal im Blauen Turm Hansjürgen Stiller das Bundesverdienstkreuz. Die CDU-Politikerin hatte den langjährigen Vorsitzenden des Kreisseniorenrats für die Ehrung vorgeschlagen.

29.07.2014
  • Dorothee Hermann

Tübingen. Sein Name ist beinahe ein Synonym für die ehrenamtliche Seniorenarbeit in Tübingen und drumherum. In seinen elf Jahren als Vorsitzender des Kreisseniorenrats hat Hansjürgen Stiller viele Projekte initiiert, die älteren Menschen das Leben erleichtern – darunter eine ehrenamtliche Rechtshilfe, Technikbotschafter für Senioren und eine Wohnberatung.

Die Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium Annette Widmann-Mauz würdigte den gebürtigen Berliner, Jahrgang 1936, als einen Menschen mit vorbildlichem Bürgersinn. Es gebe wenige, deren unermüdliches gesellschaftliches Engagement eine vergleichbare Strahlkraft entwickle, sagte sie gestern Nachmittag im Rathaus-Sitzungssaal im Blauen Turm.

Unter den knapp achtzig Festgästen war auch Landtags-Direktor Hubert Wicker, Stillers ehemaliger Chef im Regierungspräsidium. Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer begrüßte die Gäste und sagte, er freue sich für Stiller, den er sehr schätze.

Die Aktivitäten des Geehrten strahlen bis auf Landes- und Bundesebene aus, so Widmann-Mauz. Gerade ältere Menschen seien eine immer größere und wichtigere Gruppe in der Gesellschaft. Stiller verkörpere das neue Bild eines aktiven Alters und verstehe es sehr gut, auch andere für bürgerschaftliches Engagement und soziale Aufgaben zu begeistern, sagte sie. Bis 2011 war er im Vorstand des Landesseniorenrats. Die CDU-Politikerin dankte dem unermüdlichen Ruheständler für seinen Einsatz und auch dessen Ehefrau Veronika, die sein „Helfersyndrom“ stets mitgetragen habe.

Der Geehrte dankte seiner Vorgängerin Alma Hämmerle, der Pionierin der Seniorenarbeit in Tübingen. „Wir führen weiter, was sie aufgebaut hat“, so Stiller. Der vormalige Referatsleiter für Raumordnung und Denkmalpflege im Regierungspräsidium kennt Annette Widmann-Mauz seit „ihren politischen Anfängen“, wie er sagte. „Ohne Fürsprecher in der Politik kann der Kreisseniorenrat keine Projekte auf den Weg bringen.“

Der studierte Geograph hatte dabei nicht nur Berlin oder Stuttgart im Sinn, sondern auch Stadtverwaltung und Landratsamt. Wer Probleme mit dem Älterwerden habe, solle sich einfach an den Kreisseniorenrat wenden, ermunterte er seine Festgäste.

Regierungspräsident Hermann Strampfer beschrieb den Geehrten als einen ungewöhnlich rührigen Menschen, der sich seine Jugendlichkeit bewahrt habe. Die Auszeichnung möge Stiller nicht nur als Krönung eines Lebenswerks ansehen, „sondern als Ansporn für weitere Taten“.

Landrat Joachim Walter zeigte sich beeindruckt von Hansjürgen Stillers Begabung, „die Stärken der Älteren“ ans Licht zu holen, statt sich nur auf altersbedingte Einschränkungen zu konzentrieren. Stiller habe schon früh erkannt, dass das Engagement aktiver Senioren für das Gemeinwohl immer wichtiger werde.

Bundesverdienstkreuz für Hansjürgen Stiller vom Kreisseniorenrat
Bundesverdienstkreuz für Hansjürgen Stiller, dem die CDU-Bundestagsabgeordnete Annette Widmann-Mauz den roten Orden ans Revers heftete.Bild:Metz

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29.07.2014, 12:00 Uhr

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