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Burladingens Bürgermeister zum Rücktritt aufgefordert
Blick auf das Burladinger Rathaus. Foto: Thomas Warnack/Archiv dpa/lsw
Burladingen

Burladingens Bürgermeister zum Rücktritt aufgefordert

Der Streit zwischen dem Bürgermeister von Burladingen (Zollernalbkreis) und dem Gemeinderat spitzt sich zu.

28.04.2017
  • dpa/lsw

Burladingen. Der parteilose Harry Ebert nahm nach Angaben von Teilnehmern nicht an der jüngsten Sitzung des Gremiums teil. Er ließ sich demnach vertreten und begründete seine Abwesenheit mit terminlichen Gründen. Darauf kam es im Gemeinderat am Donnerstagabend zu einer Aussprache, bei der indirekt auch der Rücktritt des Politikers gefordert wurde.

Die CDU-Gemeinderätin Dörte Conradi sagte am Freitag: «Es muss niemand in Burladingen Bürgermeister sein. Niemand wird dazu gezwungen. Wenn man dazu keine Lust hat und den Aufgaben nicht mehr nachkommen will, dann kann man den Platz freimachen.»

Ebert äußerte sich zum Thema nicht. «Der Bürgermeister soll durch Dauerbeschuss mürbe gemacht werden. Dies ist das einzige Ziel», erklärte er in einer Stellungnahme.

Alexander Schülzle (Freie Wähler) warf Ebert indes vor, dass man mit ihm nicht mehr zusammenarbeiten könne. Anlass des Streits war, dass Ebert einen Besuch des Gemeinderats in einer Flüchtlingsunterkunft auf Facebook als «Asylantenschau» bezeichnet und die Gemeinderäte «Landeier» genannt hatte.

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28.04.2017, 14:15 Uhr | geändert: 28.04.2017, 14:02 Uhr

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