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Australien

Buschbrände: Womöglich auch Deutsche tot

In den verheerenden Buschbränden in Australien können auch Deutsche umgekommen sein. Das hat das Auswärtige Amt mitgeteilt.

20.11.2015
  • DPA

Sydney Das Generalkonsulat in Sydney bemühe sich mit Hochdruck um Aufklärung und stehe in engem Kontakt mit den australischen Behörden: "Wir müssen damit rechnen, dass es einige Zeit in Anspruch nehmen wird, bis wir vollständige Gewissheit haben."

Die Buschbrände toben in der Nähe der Ortschaft Esperance an der Südküste Westaustraliens. Drei Ausländer sind bisher gestorben. Die Zeitung "West Australian" meldete, es seien eine Deutsche, eine Norwegerin und ein Brite. Zeitweise war über drei deutsche Opfer spekuliert worden. Die Polizei in Australien will sich erst äußern, wenn die Leichen identifiziert und die Angehörigen benachrichtigt sind.

Die Zeitung hatte mit Linda Campbell gesprochen, auf deren Farm die Ausländer gearbeitet haben. Campbell sagte, sie hätten ein Pferd wegen der nahenden Flammen von einer Koppel holen wollen. Sie hätten das Pferd in einen Anhänger geladen, der aber sei beim Wegfahren umgekippt. Zudem seien sie in die falsche Richtung gefahren.

Australien erlebt eine für die Jahreszeit ungewöhnliche Hitzewelle mit mehr als 40 Grad. Die Südhalbkugel steuert auf den Sommer zu. Zu Buschbränden kommt es meist erst im Januar und Februar.

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20.11.2015, 12:00 Uhr

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