Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Oper

CDU: Kein Freibrief für Sanierungen

Kabinett nimmt auf Druck der CDU eine Vorlage der Ministerinnen Sitzmann und Bauer lediglich „zur Kenntnis“.

10.03.2018

Von ROLAND MUSCHEL

Stuttgart. Auf Drängen der CDU-Fraktion nimmt das Kabinett einen Bericht der beiden grünen Ministerinnen für Finanzen, Edith Sitzmann, und für Wissenschaft, Theresia Bauer, zu den geplanten Sanierungen der Stuttgarter Oper und des Karlsruher Schauspielhauses nun lediglich „zur Kenntnis“. Das geht aus dem überarbeiteten Papier für die Kabinettssitzung am Dienstag hervor, das der SÜDWEST PRESSE vorliegt. In einer ersten, von der CDU gestoppten Fassung hatte der Beschlussvorschlag noch den weitgehenden Zusatz enthalten, das Kabinett „befürwortet die Umsetzung der Maßnahmen“. Dieser Passus ist nun gestrichen. „Wir stehen zur Sanierung und Erweiterung der beiden Staatstheater. Aber wir können keinen Freibrief für Maßnahmen ausstellen, deren Kosten nicht genau beziffert sind“, sagte der CDU-Finanzexperte Tobias Wald.

Träger beider Staatstheater ist das Land. Ihre Finanzierung erfolgt je zur Hälfte durch das Land sowie die Stadt Karlsruhe respektive Stuttgart. Für die Sanierung des Stuttgarter Opernhauses liegen noch keine exakten Zahlen vor, allein für die Schaffung einer Interimsstätte während der Bauzeit wird aber mit Kosten von 50 bis 60 Millionen Euro gerechnet. In Karlsruhe werden die Gesamtbaukosten mit „270 bis 325 Millionen Euro“ angegeben. rol

Zum Artikel

Erstellt:
10. März 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
10. März 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 10. März 2018, 06:00 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen