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Zuwarten ist sträflich

CDU-Mitglieder fordern Willkommenskonzept

Die Kirchentellinsfurter CDU-Mitglieder forderten auf ihrer Versammlung am Dienstagabend ein Konzept, um Asylbewerber entsprechend zu betreuen. Dafür müsse aber die Gemeinde sorgen.

07.11.2014

Kirchentellinsfurt. Sieben Mitglieder waren am Dienstagabend ins Besprechungszimmer der Firma Beckert in die Bahnhofstraße zur Mitgliederversammlung der CDU gekommen. Bei der engagierten Diskussion über die Aufnahme von Asylbewerbern in Kirchentellinsfurt sprach Ex-Gemeinderatsmitglied Hans-Peter Heinzel für alle: „Wir dürfen nicht warten, bis Asylbewerber zugewiesen werden“. Schon vorher müsse man sich Konzepte überlegen, wo und wie sie untergebracht werden, wer sie wie betreuen könne. „Ein Zuwarten ist sträflich, sonst gibt es ein Fiasko“, warnte Heinzel.

Das sah auch Eberhard Schaich so. Schaich, ebenfalls Ex-Gemeinderatsmitglied, wies die konzeptionelle Aufgabe der Gemeinde zu. „Das muss vom Bürgermeisteramt ausgehen“, sagte er. Es müsse eine „sorgfältige Organisationsstruktur“ geschaffen werden, in die sich die Bürger dann einbringen können.

Denn es würden einige Aufgaben anfallen, setzte CDU-Vorsitzender und Gemeinderat Peter Beckert hinzu. So müsse eine Infrastruktur geschaffen werden, etwa Räume und Kommunikationskanäle. Kinderbetreuungsangebote seien ebenso wichtig wie Fremdsprachenkenntnisse und handwerkliche Fähigkeiten der Ehrenamtlichen. Einer der CDU-Mitglieder konnte sich vorstellen, gleich einzusteigen und mitzumachen.

Aber diese ehrenamtlichen Kräfte müssten gebündelt werden. Da der derzeitige Bürgermeister-Wechsel von Bernhard Knauss zu Bernd Haug laut Heinzel „ein ungünstiger Zeitraum“ sei, bekamen die beiden Räte Beckert und Martin Hornung einen Auftrag mit auf den Weg: Sie sollen „danach gucken, dass die Kommune das vernünftig macht.“ Dazu zählen die Mitglieder auch eine dezentrale Unterbringung im Wohngebiet.

In ihrem Rückblick auf Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen zeigte sich die CDU recht zufrieden. Durch die Gemeinderatswahl habe sie sehr viele Leute erreicht, auch welche, die mitarbeiten und eintreten wollten. Bei den Kandidaten der Bürgermeisterwahl hätten fünf jeder für sich ihre Vorteile gehabt. Haug habe sich gut präsentiert, nun bleibe abzuwarten, wie er sein Programm umsetze.

Die jüngst im Gemeinderat beschlossene Förderung von karitativen Projekten im Ausland durch die Gemeinde (wir berichteten) fand keine Zustimmung bei den Mitgliedern. Generell sei das zu begrüßen, aber es sei eben nicht Aufgabe der Gemeinde.

Für Anfang Dezember plant der CDU-Gemeindeverband einen für alle offenen „Weihnachtsumtrunk“, zu dem Landtagsabgeordneter Dieter Hillebrand sein Kommen angekündigt hat. Wann und wo, das wird noch entschieden. Im nächsten Jahr soll die Veranstaltung „Politik auf gut schwäbisch“ wiederholt werden. Vergangenes Jahr war Landtagspräsident Guido Wolf dabei. ede

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07.11.2014, 12:00 Uhr

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