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Kommentar zur Klausurtagung mit der Kanzlerin

CDU schließt die Reihen

23.01.2017
  • Roland Muschel

Stuttgart. Kanzlerin und Südwest-CDU verbindet eine Geschichte mit Höhen und Tiefen. 2013 steuerte der Landesverband viel zur Wiederwahl von Angela Merkel zu; bei der Landtagswahl 2016 beförderte der Streit zwischen Berlin und Stuttgart in Asylfragen dagegen den Absturz. Das ist nicht vergessen, aber der Schulterschluss in Schöntal zeigt: Der Landesverband ist klug genug, den Blick nach vorn zu richten, und Merkel selbst, Zugeständnisse zu machen.

Die Rufe nach dem starken Rechtsstaat sind das einigende Band. Es ist das Feld, auf dem die Bürger der Union die größte Kompetenz zumessen. Forderungen nach Härte in der Innen- und Asylpolitik dienen auch der Selbstvergewisserung einer Partei, der der bundesweite Aufstieg der AfD wie auch der Erfolg der Grünen im Land stark zugesetzt haben. Dass der Law-and-order-Kurs für die Koalition in Stuttgart zum Stresstest mutiert, nimmt die CDU bis zur Bundestagswahl in Kauf. Schwerer wiegt, dass für den Wahlkampf noch eine zündende Botschaft fehlt. In Schöntal hat Merkel anklingen lassen, wie die lauten könnte: Die Kanzlerin als Garant gegen Populismus, in der Welt wie hierzulande.

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23.01.2017, 06:00 Uhr

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