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Knochenmarktransplantation

Carreras-Stiftung fördert Projekt der Tübinger Uni-Kinderklinik

Eine Forschungsgruppe an der Tübinger Uni-Kinderklinik will Knochenmarktransplantationen bei Leukämie sicherer machen. Die José Carreras Leukämie-Stiftung fördert das Projekt mit 150.000 Euro.

26.11.2014
  • ST

Tübingen. Die José Carreras Leukämie-Stiftung gehört seit 20 Jahren zu den wichtigsten Förderern der Leukämie-Forschung. Das tausendste Förderprojekt der Stiftung ist an der Tübinger Uni-Kinderklinik angesiedelt, wie die Stiftung mitteilte. Eine Forschergruppe um Prof. Dominik Hartl beschäftigt sich mit einem der gravierendsten Probleme bei der Therapie von Leukämie, den Abstoßungsreaktionen bei Knochenmarktransplantationen. Die häufigste Komplikation ist die Graft-versus-Host Disease (GvHD) oder Transplantat-gegen-Wirt-Reaktion. Dabei entstehen aus dem Transplantat Zellen, die das Gewebe des Patienten angreifen und zerstören.

Hartl und sein Team haben molekulare Mechanismen entschlüsselt, die zu einer Abstoßung führen. In dem Projekt wird die Möglichkeit einer schnelleren und gezielteren Behandlung der Abstoßungsreaktion erforscht. „Unser Ziel ist es, dass in Zukunft die Knochenmarktransplantation mit geringeren Risiken behaftet sein kann“, sagte Hartl.

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26.11.2014, 12:00 Uhr

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