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Dem Nachwuchsmangel vorbeugen

Ceratizit Deutschland will Empfinger Grundschüler für technische Berufe begeistern

Hartmetall-Experte Ceratizit startete am Montag die zweite Auflage des Projekts „Technolino Plus“, um junge Menschen für technische Berufe zu begeistern.

13.11.2015

Max durfte seinen Namen ins Alu-Spielbrett einfräsen.

Empfingen. Im Rahmen des Programms dürfen sich Grundschüler aus Empfingen als Nachwuchskräfte für das Unternehmen versuchen. Ceratizit bietet eine breite Palette an spannenden Ausbildungsberufen.

Der Anbieter von Lösungen für Verschleißschutz sowie Schnitt- und Stanzwerkzeuge Ceratizit Deutschland lädt gemeinsam mit der Grundschule Empfingen am 9. und 23. November sowie dem 7. Dezember jeweils zwölf Schüler in die Lehrwerkstatt im Gewerbegebiet „Schießrain? ein. Dort fertigen die Drittklässler unter Anleitung von Auszubildenden (Azubis) ein Mensch-ärgere-dich-nicht-Spiel mit Hilfe verschiedener Maschinen und Werkzeuge. „Technolino Plus? ergänzt das Projekt „Technolino?, das jährlich gemeinsam mit dem Kindergarten „Die Kleinen Strolche? aus Empfingen organisiert wird.

Fachkräftemangel

entgegenwirken

„Wir wollen mit unserem Engagement junge Menschen für Technik begeistern und so dem wachsenden Fachkräftemangel entgegenwirken?, sagt Oliver Götz, der Leiter der Gewerblichen Ausbildung bei Ceratizit Deutschland. „Zurzeit können wir alle unsere Ausbildungsplätze belegen. Man merkt jedoch, dass die Bewerberzahlen rückläufig sind.? Ziel sei es, eine durchgängige Kette vom Kindergarten über die Grundschule hin zu Praktika für Werk- und Realschüler zu schaffen. „Wir hoffen, dass sich das Projekt positiv auf den Berufswunsch der Schüler auswirkt und wir auch in Zukunft junge Nachwuchskräfte gewinnen können?, ergänzt Ausbilder Felix Sayer.

Fünf Stationen in

eineinhalb Stunden

In knapp anderthalb Stunden durchlaufen die Kinder, begleitet von den Azubis, fünf Fertigungsstationen: Sie feilen und entgraten eine Aluminiumplatte als Spielbrett, bohren Halterungen für die Spielfiguren und fräsen eine rechteckige Tasche für den Spielwürfel. Das Besondere: In jedes Spielbrett dürfen die Schüler auch ihren Vornamen einfräsen. Den „Tüftel-Vormittag? lassen Kinder und Betreuer beim gemeinsamen Frühstück gemütlich ausklingen.

„Die Kinder sind mit viel Fleiß und Eifer bei der Arbeit. Wenn sie das fertige Spiel später strahlend in den Händen halten, merkt man, wie viel Spaß es ihnen wirklich gemacht hat?, verrät Oliver Götz. Einige der Kinder waren schon mit ihrem Kindergarten zu Besuch bei Ceratizit und absolvieren nun erfolgreich ihr zweites Projekt. Auch den Azubis macht die Zusammenarbeit großen Spaß: Bereits im ersten Lehrjahr haben sie das Kindergarten-Projekt betreut und begleiten nun im zweiten Lehrjahr auch die Grundschulkinder.

Ceratizit in Empfingen bietet jährlich mehr als sechs Ausbildungsplätze im gewerblichen und kaufmännischen Bereich an. Die Palette reicht (für beide Geschlechter) vom Werkzeugmechaniker, Fachrichtung Vorrichtungstechnik über Zerspanungsmechaniker für Dreh- oder Frästechnik bis hin zum Maschinen- und Anlagenführer sowie zum Industriekaufmann.

In Kooperation mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) ermöglicht Ceratizit zudem eine duale Ausbildung mit dem Abschluss des Bachelor of Engineering in der Fachrichtung Maschinenbau. Mehr Informationen zur Ausbildung bei CERATIZIT Deutschland gibt es unter jobs.ceratizit.com/de im Internet.

Stolz präsentieren die Drittklässler von Markus Gaus (links) und die Ceratizit-Azubis ihre Spielbretter aus Aluminium.Privatbilder

Ceratizit ist seit über 90 Jahren Pionier auf dem Gebiet anspruchsvoller Hartstofflösungen für Zerspanung und Verschleißschutz. Das Familienunternehmen mit Sitz in Mamer, Luxemburg, entwickelt und produziert hochspezialisierte Zerspanungswerkzeuge, Wendeschneidplatten und Stäbe aus Hartstoffen. In verschiedenen Anwendungssegmenten für Verschleißteile ist die Ceratizit Group nach eigenen Angaben Weltmarktführer und entwickelt erfolgreich neue Hartmetall-, Cermet- und Keramiksorten, etwa für die Holz- und Gesteinsbearbeitung.

Mit weltweit über 5800 Mitarbeitern an 24 Produktionsstätten und einem Vertriebsnetz mit über 50 Niederlassungen ist Ceratizit ein Global Player der Hartmetallbranche. Der Technologieführer investiert kontinuierlich in Forschung und Entwicklung und besitzt mehr als 600 Patente.
Hartmetall-Lösungen von Ceratizit werden unter anderem im Maschinen- und Werkzeugbau, in der Automobilbranche, der Luft- und Raumfahrtindustrie sowie in der Petroindustrie eingesetzt.

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Erstellt:
13. November 2015, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
13. November 2015, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 13. November 2015, 12:00 Uhr

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