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Stuttgart

Chanukka-Licht entzündet: Hermann warnt vor Hass

Der Grünen-Politiker Winfried Hermann hat als Vertreter der Landesregierung zum Chanukka-Fest vor Hassbotschaften im Internet gewarnt.

27.12.2016
  • dpa/lsw

Stuttgart. «Gerade auch über das Internet verbreiten sie einen ständigen Strom an Erregung, Vorwürfen und auch Hass, der sich mal gegen die einen, mal gegen die anderen richtet», sagte der Verkehrsminister am Dienstagabend in Stuttgart anlässlich des achttägigen jüdischen Lichterfestes Chanukka. An einem neunarmigen Leuchter vor dem Neuen Schloss wurde ein Kerze entzündet. Dabei überbrachte Hermann der Israeltischen Religionsgemeinschaft Württemberg die Grüße von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne).

Der Minister rief zum interreligiösen Dialog auf und verwies auf die «gegenseitige Bereicherung» der christlichen und jüdischen Feste zum Jahresende. Zugleich erinnerte er an die Opfer des jüngsten Terroranschläge von Berlin und Ankara. In diesen Tagen feiern Juden weltweit das Lichterfest als Zeichen des Friedens und der Gemeinschaft. Die erste Kerze war an Heiligabend in Esslingen entzündet worden.

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27.12.2016, 20:33 Uhr | geändert: 27.12.2016, 18:51 Uhr

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