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Konjunktur

China-Schwäche erreicht den Maschinenbau

Die China-Schwäche bremst Deutschlands Maschinenbauer aus. Im September lagen die Aufträge aus dem Ausland um 18 Prozent unter dem Vorjahresniveau, wie der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) mitteilte.

03.11.2015
  • DPA

Frankfurt/Stuttgart Auch ein leicht anziehendes Inlandsgeschäft (plus 1 Prozent) konnte das bei den meist mittelständischen Betrieben nicht ausgleichen.

"Die Stimmung hat sich eingetrübt", bilanzierte VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers. "Die Turbulenzen auf den Weltmärkten schlagen offenbar jetzt auf den Maschinen- und Anlagenbau durch." Deutschlands Maschinenbauer verbuchten im September dieses Jahres bei den Bestellungen insgesamt ein Minus von 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. In den ersten neun Monate sanken die Aufträge um 1 Prozent. Die Branche stellt sich auf Gegenwind auch für 2016 ein. "Für das nächste Jahr prognostizieren wir eine Fortsetzung der Stagnation, also abermals null Prozent", erklärte Wiechers.

Die baden-württembergischen Maschinenbauer verzeichneten im September dagegen ein Bestellplus von 2 Prozent. Das Auslandsgeschäft (plus 5 Prozent) glich ein Minus im Inlandsgeschäft (minus 3 Prozent) aus. Aber auch im Südwesten spürten die Firmen die schwächere Wirtschaftsentwicklung in China, sagte Geschäftsführer Dietrich Birk.

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03.11.2015, 12:00 Uhr

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