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Bad Schönborn

Chlorunfall in Klinikschwimmbad ohne gesundheitliche Folgen

Der Chlorgasunfall in einem Klinikschwimmbad in Bad Schönborn (Kreis Karlsruhe) ist ohne gesundheitliche Folgen für die Betroffenen ausgegangen.

06.03.2018
  • dpa/lsw

Bad Schönborn. Ärzte hätten insgesamt 73 Menschen im Haus untersucht. Dabei seien Reizungen an Schleimhäuten und Augen festgestellt worden, die schnell wieder abgeklungen seien, teilte die Klinik mit. Die Polizei bestätigte am Mittwoch die erste Einschätzung zur Ursache des Unglücks vom Vortag. Es habe sich um einen Bedienungsfehler gehandelt, sagte eine Sprecherin. Er sei durch ein externes Unternehmen beim Befüllen eines Tanks passiert, teilte die Trägergesellschaft der Klinik mit.

Chlor wird in Schwimmbädern zur Entkeimung eingesetzt. Chlorgas ist ein Atemgift, das ätzend und reizend wirkt. Die St. Rochus Kliniken in Bad Schönborn sind auf Rehabilitation in den Bereichen Orthopädie, Neurologie, Kardiologie und Geriatrie spezialisiert. Die vier Kliniken am Standort haben fast 400 Beschäftigte und verfügen über insgesamt mehr als 400 Betten.

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06.03.2018, 13:18 Uhr | geändert: 07.03.2018, 12:00 Uhr

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