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Rust

Kulttrainer Christian Streich mag nicht Hochdeutsch reden

Der Freiburger Bundesligatrainer Christian Streich (53) bleibt mit seiner Sprache bewusst heimatverbunden.

20.02.2019

Von dpa/lsw

Fußballtrainer Christian Streich vom SC Freiburg hält eine «Goldenen Narrenschelle» in der Hand. Foto: Patrick Seeger dpa/lsw

Rust. Mit der von ihm gesprochenen Mundart könne er sich am besten verständlich machen, sagte der Trainer des Fußball-Erstligisten SC Freiburg im Europa-Park in Rust bei Freiburg der Deutschen Presse-Agentur: «Wenn ich Standarddeutsch spreche würde, müsste ich ständig darüber nachdenken, wie ich nun genau formuliere. Und dann wäre ich die ganze Zeit auf die Sprache konzentriert.» Seine Heimatsprache ermögliche es ihm, sich auf den Inhalt zu besinnen.

«Es ist kein Mittel der Selbstvermarktung, sondern der praktischste und ehrlichste Weg, mich verständlich zu machen», sagte Streich, der aus Eimeldingen südlich von Freiburg stammt: «So weiß man, wo ich herkomme und wo meine Heimat ist - und trotzdem versteht mich jeder.» Auf Standarddeutsch umzuschwenken, wäre unglaubwürdig.

Streich erhielt im Europa-Park in Rust in der Nacht zum Donnerstag die «Goldene Narrenschelle» der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte (VSAN). Er wurde mit dem undotierten Preis für seine launischen Spiel-Erläuterungen in badischer Mundart gewürdigt.

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Erstellt:
20. Februar 2019, 20:13 Uhr
Aktualisiert:
21. Februar 2019, 06:30 Uhr
zuletzt aktualisiert: 21. Februar 2019, 06:30 Uhr

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