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Cloverfield

Ein hochhausgroßes Monster macht New York zur Minna. Actionreicher Horrorfilm im Blair-Witch-Stil.

Ein hochhausgroßes Monster macht New York zur Minna. Actionreicher Horrorfilm im Blair-Witch-Stil.

Cloverfield

© null 02:01 min

CLOVERFIELD
USA

Regie: Matt Reeves
Mit: Michael Stahl-David, Mike Vogel, Odette Yustman, Lizzy Caplan

- ab 12 Jahren

Tagblatt-Wertung

Leser-Wertung

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Film bewerten

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23.11.2015
  • Verleihinfo

Johnathan Littells Buch „Die Wohlmeinenden“ hat eine Debatte darüber angefacht, wie aus vorderhand ganz gewöhnlichen Deutschen Massenmörder werden konnten – oder zumindest Leute, die den Massenmord gleichgültig hingenommen haben?

Eine Teil-Antwort liefert das Experiment, das der Geschichtslehrer Ron Jones 1967 an einer amerikanischen Schule durchgeführt hat. Um die Funktionsweise diktatorischer Systeme zu veranschaulichen, ließ er seine Schüler in einem mehrwöchigen Rollenspiel Faschisten mimen. Doch anstatt vor sich selber zu erschrecken, fanden die Teilnehmer alsbald größten Gefallen an eiserner Disziplin, unbedingtem Gehorsam, dem Aufgehen in einer mächtigen Masse und schließlich dem Drangsalieren Außenstehender. Nur mit Mühe gelang es dem Lehrer, den zur alles überrollenden „Bewegung“ angeschwollenen Feldversuch zu beenden.

In der zweiten Verfilmung des Stoffes zeigt sich der deutsche Jung-Regisseur Dennis Gansel („Napola“) von dem aus dem Ruder gelaufenen Experiment so fasziniert, dass er sich um eine glaubwürdige filmische Umsetzung keine großen Gedanken mehr machte. Alle Figuren wirken wie vom Reißbrett, sind ganz auf ihre Funktion in der starren Versuchsanordnung reduziert. Allein Jürgen Vogel als Lehrer mit linken Flausen hat das Vermögen, aus dem Holzschnitt wenigstens ein paar schauspielerische Funken zu schlagen.

Auch die Übertragung auf hiesige Verhältnisse trägt keine Früchte; statt in „Deutschland, heute“ wähnt man sich eher in einer Krawallversion von Gansels Teeniefilm „Mädchen, Mädchen“. Und was soll uns lehren, dass sich die zerstörerische „Welle“ fast durchweg aus der Unterschicht rekrutiert, während das saturierte Bürgermädchen dem Spuk tapfer trotzt?

So diskutabel die These ist, dass in (beinahe) jedem ein kleiner Faschist schlummert, so unwirklich wird sie hier verbraten. Oder sind deutsche Gymnasiasten wirklich so strunzdoof, wie Gansel sie hinstellt?

Spielplan

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23.11.2015, 12:00 Uhr | geändert: 07.08.2009, 12:00 Uhr

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20.02.2008

12:00 Uhr

Schandmaul schrieb:

@Prof Hahnebüchen
Der Name ist bei ihnen wohl Programm ? Sie haben ganz offensichtlich etwas nicht begriffen: sie sollen den Film bewerten und nicht die anderen Bewerter.
Hat da jemand die haushohe Bleep-Niederlage etwa noch nicht so ganz verwunden ? Weinen sie deshalb immer noch jede Nacht in ihr Kissen ?
Ich gebe ihnen einen aufrichtigen, gut gemeinten Rat: suchen sie sich einen guten Psychiater und sprechen sie mit ihm über ihre Probleme. Das sollte sich in Tü. wohl bewerkstelligen lassen.
Sie müssen wissen:
Wir sind hier drin im Internet alle leider keine Profis und können ihnen daher nicht wirklich helfen. Zudem sehen wir für Konversationen wie diese hier als Gegenleistung bzw. Schmerzensgeld keinen müden Cent. Eine Zumutung, finden sie nicht auch ?



19.02.2008

12:00 Uhr

Movie-Fan schrieb:

Der absolute hammer! hab ihn am premierentag gesehn u war begeistert. Dieser film hat für mich die absolute pleite bis dato 2008 (i am legend) wieder wettgemacht. ich möchte wirklich nicht zu viel zur story verraten und empfehle nur den gang zum kino! auf leinwand u mit tollem sound kommt der film super!



08.02.2008

12:00 Uhr

Prof. Hahneb schrieb:

@ Schandmaul
Sie vergeben an diesen Film die Note 1, schreiben aber, dass die Kamera verwackelt sei. Die Note 1 vergibt man, liebes Schandmaul, wenn der Film perfekt ist, wenn die Kamera verwackelt ist, dann kann man dem Film keine bessere Note als 4 geben! Denken Sie nochmal darüber nach, wie Sie den Film eigentlich fanden n und welche Note Sie vergeben wollen und versuchen Sie es erneut.



03.02.2008

12:00 Uhr

Schandmaul schrieb:

Ausgesprochen spannender Film, der sich vom üblichen Kino-Einerlei angenehm abhebt. Der unkonventionelle Erzählstil beweist, daß man auch mit einer abgedroschenen Sci-Fi Story a la Godzilla einen enormen Spannungsbogen aufbauen kann, solange man die Geschichte nur richtig erzählt. Wer die Doku über die New Yorker Feuerwehr an 9/11 spannend fand, wird zum einen auf seine Kosten kommen und zum anderen viele stilistische Parallelen entdecken können.
Der Kameraführung hätten vielleicht ein paar Abstriche bei der Authentizität gut getan, wenn es im Gegenzug nicht ganz so hektisch und verwackelt zugegangen wäre, das ist IMHO aber auch schon der einzige wirkliche Kritikpunkt an dem Film.



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