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Aufschwung

Coup in Glasgow macht Gladbach Mut

Borussen greifen Manchester City und Platz zwei in der Gruppe an.

21.10.2016
  • SID

Glasgow. Das „Mentalitäts-Monster“ musste ein wenig schmunzeln. Es sei „schon amüsant“, sagte Torschütze André Hahn nach dem ersten Sieg mit Borussia Mönchengladbach in der Champions League: „Vor dem Spiel haben alle gesagt, dass wir bei einer Niederlage abgeschrieben sind – und jetzt wird schon von Platz zwei geredet. So schnell kann das gehen.“

In der Tat sorgte das überzeugende 2:0 bei Celtic Glasgow für einen Gladbacher Stimmungsumschwung im Rekordtempo. Da gleichzeitig Manchester City beim FC Barcelona verlor, liegt die Borussia auf Rang drei nur noch einen Punkt hinter den Engländern. Plötzlich ist das Team von Trainer André Schubert wieder voll im Geschäft. Maßgeblichen Anteil daran hatte Angreifer Hahn, der die Führung durch Lars Stindl vorbereitete und das 2:0 selbst erzielte. Beim 1:0 zeigte der 26-Jährige, warum er von Schubert gerne als „Mentalitätsmonster“ bezeichnet wird: Hahn eroberte einen Ball, den andere längst abgehakt hätten. „Schön, dass der Einsatz belohnt wurde. Ich sehe den Spitznamen ohnehin als Kompliment“, sagte Hahn.

Während Sportdirektor Max Eberl betonte, das Ziel bleibe Platz drei und damit das Überwintern in der Europa League, eröffnete Hahn den Angriff auf Manchester. „Die sind in Schlagdistanz, ganz klar. Und Celtic und ManCity müssen noch zu uns. Die müssen erst den Borussia-Park überstehen, da haben schon viele Mannschaften Probleme gehabt“, so Hahn.

„Wieder gut im Rennen“

So weit wollte Schubert allerdings nicht gehen. Die Borussia sei „wieder gut im Rennen, nicht mehr und nicht weniger“, sagte der Gladbacher Trainer vorsichtig und sprach von einem ersten Schritt. Sein Team habe „reif“ gespielt und in der zu Beginn hitzigen Atmosphäre kühlen Kopf bewahrt. Als am Ende nur noch die 3000 Gladbach-Fans zu hören waren, hatte seine Mannschaft ihr Ziel erreicht.

Kein Wunder, dass die Borussia auch heiß auf den Bundesliga-Hit bei Meister Bayern München am Samstag (18.30/Sky) ist, wo ähnliche Voraussetzungen herrschen. „Dieser Sieg gibt uns Rückendeckung, wir fahren gestärkt dahin“, so Hahn. „Wir haben gezeigt, dass wir es auswärts können.“ sid

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21.10.2016, 06:00 Uhr

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