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Kommentar · Adidas

DFB-Pokalfinale in Schanghai

Herr Rorstedt ist seit dem 1. Oktober Vorstandsvorsitzender des Sportartikelherstellers Adidas – und als Neuling voller Tatendrang.

18.04.2017
  • GEROLD KNEHR

Der Kurs von Adidas schoss zuletzt nach oben, von den Börsianern wird der Däne gefeiert. Im direkten Umgang gilt der 55-Jährige als schwierig, ihm wird eine gewisse Ruppigkeit nachgesagt. Herr Rorsted pflegt kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Gerade auch, wenn es um die weitere Kommerzialisierung des Fußballs geht. So schreckte er in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung zuletzt die Fußball-Fans mit folgender Frage auf: „Was spricht dagegen, wenn künftig ein DFB-Pokalfinale statt in Berlin in Schanghai ausgetragen würde?“ Ein solcher Ortswechsel sei eine Chance für den Fußball, noch mehr Geld zu generieren. Und zudem „eine logische Konsequenz aus der Digitalisierung.“

Was Herr Rorsted damit meint? Die deutschen Fans sollen das DFB-Pokalfinale im Internet verfolgen und den Chinesen den Vortritt ins Stadion lassen. So würde der Fußball neue Fans gewinnen. Zufälligerweise hat sich Herr Rosted gerade vorgenommen, das Internetgeschäft bei Adidas ausbauen. Wenn der Fan statt im Stadion schon 90 Minuten vor dem Computer sitzt, ist es nicht mehr weit zu einem Klick auf der Adidas-Bestellseite.

Pardon, wir sind Ihnen bislang den Vornamen des Adidas-Chefs schuldig geblieben. Er lautet Kasper.

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18.04.2017, 06:00 Uhr

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