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Stuttgart

DGB sieht Defizite bei Ausbildung im Bereich Digitalisierung

Ausbildungsbetriebe und Berufsschulen müssen sich nach Auffassung des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) mehr im Bereich der Digitalisierung engagieren.

08.11.2019

Von dpa/lsw

Ein Auszubildender im Schreiner-Handwerk arbeitet an seinem Werkstück. Foto: Felix Kästle/dpa/Archivbild

Stuttgart. Es fehle an vielen Schulen an entsprechender Technik und mangele an qualifizierten Berufsschullehrern, sagte Andre Fricke, der Bezirksjugendsekretär bei der Vorstellung des Ausbildungsreports 2019 für Baden-Württemberg. Fast vier Fünftel der 2200 befragten jungen Leute finden demnach Digitalisierung und Automatisierung in ihrem Ausbildungsberuf „wichtig“ oder sogar „sehr wichtig“.

Doch nur gut die Hälfte der Auszubildenden wird in dem alle zwei Jahre vorgestellten Bericht laut Mitteilung gezielt für die Nutzung der entsprechenden Technologien qualifiziert. Im Laufe der Lehre verschlechtere sich diese Einschätzung noch. „Eine Leitregion für Digitalisierung existiert aus Sicht der Auszubildenden offensichtlich nur auf dem Papier.“ Christina Bäuerle, die Chefin der Jugend- und Auszubildendenvertretung bei Porsche in Stuttgart, sagte, in den Berufsschulen gebe es oftmals einen alten Maschinenpark. Manche Dreh- und Fräsmaschinen seien 30 Jahre alt. „Da ist nichts digital.“

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Erstellt:
8. November 2019, 14:34 Uhr
Aktualisiert:
8. November 2019, 13:20 Uhr
zuletzt aktualisiert: 8. November 2019, 13:20 Uhr

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