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Stuttgart

Daimler führt im Januar Jobticket ein

Autobauer verbindet mit Entscheidung Forderung nach besserer ÖPNV-Anbindung.

07.10.2016

Von RAIMUND WEIBLE

Stuttgart. Porsche hat es jüngst getan, jetzt will auch Autobauer Daimler das Jobticket für seine 80?000 Beschäftigten im Großraum Stuttgart einführen. Den Zuschuss für Bus und Bahn gibt es laut einer Mitteilung ab 1. Januar: Daimler fördert das Ticket demnach mit zehn Euro pro Mitarbeiter und Monat, der Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS) gewährt zusätzlich einen Rabatt von zehn Prozent.

OB Fritz Kuhn (Grüne) begrüßte Daimlers Pläne am Donnerstag als „starkes Zeichen“. Im Kampf gegen Feinstaub und Verkehr wirbt Kuhn immer wieder für das Jobticket, das bislang 450 Stuttgarter Unternehmen anbieten.

Der Stuttgarter Autobauer will seinen Beitrag leisten, stellt aber auch eine Forderung: dass die Konzernzentrale und das Stammwerk-Untertürkheim besser an den ÖPNV angebunden werden. Die Verlängerung der Stadtbahnlinie U19 bis zum Mercedes-Benz-Museum sei dafür ein zentraler Baustein, bislang endet sie im Neckarpark, „einen Kilometer vor den Werkstoren“. Im Rathaus ist man für die Idee durchaus offen, derzeit werde über die Umsetzung diskutiert, sagte Kuhn.

Die U19 ist eigentlich eine Veranstaltungslinie, die den zentralen Wilhelmsplatz in Bad Cannstatt mit dem Neckarpark verbindet. Sie wird zunächst während der Feinstaub-Alarm-Saison, die bis 15. April geht, verstärkend zur stets überfüllten U2 auch tagsüber im Zehn-Minuten-Takt ab Neugereut eingesetzt. dl

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Erstellt:
7. Oktober 2016, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
7. Oktober 2016, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 7. Oktober 2016, 06:00 Uhr

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