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Absatz soll auch 2016 weiter steigen

Daimler sieht in China keinen Bremseffekt

Chinas Wirtschaft wächst so langsam wie seit 25 Jahren nicht mehr. Daimler bleibt aber optimistisch und rechnet auch 2016 mit steigenden Absatz.

21.11.2015
  • DPA

Peking Trotz des schwächeren Wirtschaftswachstums in China rechnet der Stuttgarter Autobauer Daimler mit einem weiteren Aufschwung des Markts. "Der größte Automobilmarkt der Welt wird weiter deutlich wachsen", sagte China-Vorstand Hubertus Troska. In der südchinesischen Millionenmetropole Guangzhou (Kanton) beginnt heute eine Automesse.

Politische und wirtschaftliche Stabilität vorausgesetzt, werde sich der gesamte Automarkt des Landes nach der Schwächephase der vergangenen Monate wieder stabilisieren, so Troska. Dank Steuererleichterungen der Regierung haben die Autoverkäufe nach einem schwachen Sommer im Oktober laut des Branchenverbands PCA wieder deutlich um 11,3 Prozent angezogen.

Die Regierung hatte zum 1. Oktober die Kaufsteuer für Autos, die höchstens einen Motor mit 1,6 Liter Hubraum haben, auf 5 Prozent halbiert. Bis das Programm Ende 2016 ausläuft, werde der Gesamtmarkt laut Troska davon weiterhin profitieren. Für 2016 rechnet der Daimler-Manager mit einem guten Ergebnis. "Ich bin weiterhin sehr positiv", sagte Troska.

Die Marke Mercedes-Benz hatte in den ersten 10 Monaten dieses Jahres einen Rekordabsatz vorgelegt. 299 375 verkaufte Autos bedeuteten ein Wachstum von rund einem Drittel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Mit einem starken Ausbau des Händlernetzes und einer relativ neuen Modellpalette konnte Daimler sich deutlich von den Konkurrenten BMW und Audi absetzen, die nur im unteren einstelligen Bereich zulegten. Damit war China erstmals der größte Absatzmarkt des Konzerns - vor den USA.

Auf der Automesse Guangzhou wird Daimler neben dem neuen in Peking produzierten SUV "GLC" auch einen Smart mit vier Sitzen auf dem chinesischen Markt einführen. Zudem will das Unternehmen einen Fokus auf Fahrzeuge mit alternativen E-Antrieben legen.

Daimler sieht in China keinen Bremseffekt
Hubertus Troska ist bei Daimler für das China- Geschäft zuständig. Foto: dpa

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21.11.2015, 12:00 Uhr

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