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Mössinger Jungs jubeln

Dank Elfer-Killer Meissner siegt Spvgg in Nehren

Der Favorit SV Nehren ist in der 2. Runde des WFV-Pokals gestrauchelt. Vor 150 Zuschauern siegte die Spvgg Mössingen nach 120 torlosen Minuten im Elfmeterschießen mit 4:3.

02.08.2012
  • hansjörg lösel

Nehren. „Mössinger Jungs, wir sind alle Mössinger Jungs“, mit diesem Jubelruf feierten die Spvgg-Kicker gestern ihren Erfolg auf dem Rasen des Steinlach-Rivalen – zum zweiten Mal binnen einer Woche geht das Derby an Mössingen. Den Triumph im WFV-Pokal möglich gemacht hat einer, der erst in der 118. Minute eingewechselt wurde: Torhüter Vincent Meissner kam eigens fürs Elfmeterschießen für Ali Öztürk. „Er ist ein Killer“, sagte Trainer Bernd Bauer. Beim Stand von 3:3 nach jeweils fünf Schützen parierte Meissner gegen Kai Ammann – Sebastian Haas verwandelte anschließend den Mössinger Matchball zum 4:3.

Zuvor hatten Jan Binder, Stefan Mader und Manuel Leins für Mössingen sowie Moritz Glasbrenner, Jakob Braun und Thomas Klotzbier für Nehren vom Punkt getroffen. SVN-Keeper Jonathan Wutzler parierte gegen Pierre Mayer und Orhan Bobic, bei Nehren schoss Pedro Keppler vorbei – und Daniel Seemann scheiterte beim Versuch, Andrea Pirlo nachzuahmen: Der Nehrener chippte seinen Elfmeter übers Tor.

Die Elfmeter-Lotterie wäre gar nicht mehr nötig gewesen, hätten die Mössinger ein Nehrener Gastgeschenk in der 115. Minute angenommen: Da ließ SVN-Keeper Wutzler plötzlich einen Ball fallen, doch Pierre Mayer und Moritz Heinz behinderten sich gegenseitig – der Ball landete neben dem Tor.

In der ersten Hälfte hatte Nehren mehr vom Spiel und auch die besseren Chancen, doch nach dem Seitenwechsel kämpften sich die Mössinger richtig rein in die Begegnung. In der Verlängerung ging beiderseits die Kraft aus. „Die Hitze war unglaublich“, sagte Bernd Bauer. Der Mössinger Spielertrainer schwächte sein Team durch einen kuriosen Platzverweis: In der Halbzeitpause der Verlängerung kassierte Bauer wegen Reklamierens eine gelbe Karte, zwei Minuten später folgte nach Trikot-Zupfer gegen Freddy Herrmann gelb-rot. „Das war blöd, darf mir nicht passieren“, sagte Bauer.

Nehrens Trainer Jochen Weigl wollte nicht verhehlen, dass die erneute Derby-Niederlage schmerzt: „Das ist schon ein Prestige-Duell. Mössingen stand hinten gut, wir hätten es uns mit einem frühen Tor einfacher machen können, aber das fiel eben nicht.“ Verletzt ausgewechselt werden musste beim SVN Marvin Koesling, der sich ohne Einwirken eines Gegenspielers das Knie verdreht hatte.

SV Nehren: Wutzler, Cerabona (80. Koesling/ 94. Seemann), Keller, Bochinger, Amann, Munoz, Sbordone (64. Klotzbier), Frank, Braun, Bäuerle (88. Herrmann), Keppler.

Spvgg Mössingen: Öztürk (118. Meissner), Haas, Mader, Binder, Knop (69. Ladinig), Maier, Bauer, Hübner (119. Leins), Bobic, Schneider (83. Mayer), Papazoglu (66. Heinz)

Dank Elfer-Killer Meissner siegt Spvgg in Nehren

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02.08.2012, 12:00 Uhr

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