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Freiburg

Darmkeime auf Neugeborenenstation in Freiburg

Auf der Neugeborenen-Intensivstation des Universitätsklinikums Freiburg haben sich Babys mit einem gefährlichen Darmkeim angesteckt.

05.11.2015
  • dpa

Freiburg. Wie viele Kinder betroffen sind und ob Neugeborene in Lebensgefahr sind, wollte eine Sprecherin am Donnerstag nicht sagen. Sie verwies auf eine Pressekonferenz am Nachmittag (14.00 Uhr). Das Bakterium gehört zur Gattung Serratia. Weitere Details waren zunächst unklar. Krankenhaushygieniker, Intensivmediziner und Mikrobiologen wollen am Nachmittag über die Situation und die eingeleiteten Maßnahmen berichten.

Serratien oder Serratia gehören zur Familie der Darmbakterien. Sie kommen im Darm von Menschen und Tieren vor, aber auch in der Umwelt wie in Boden, Wasser, Pflanzen und Nahrungsmitteln. Meist sind sie harmlos. Gefährlich sind die Bakterien vor allem für Menschen mit geschwächtem Immunsystem.

Immer wieder treten in Krankenhäusern teils auch resistente Keime auf. Im Frühjahr hatten sich in der Berliner Uni-Klinik Charité vier frühgeborene Säuglinge mit einem Darm-Bakterium Serratia marcescens infiziert, alle überlebten. Auch in anderen Kliniken gab es in den vergangenen Jahren immer wieder gefährliche Infektionen bei Babys. In Bremen starben 2011 drei Frühchen, mehrere erkrankten schwer.

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05.11.2015, 12:00 Uhr

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