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Das Fluxus startet mit neuen Mietern ins letzte Jahr
Im „iFixit“-Laden gibt es für Kunden nicht nur Tipps. Es wird auch repariert. Foto: Caroline Holowiecki
Handel

Das Fluxus startet mit neuen Mietern ins letzte Jahr

Das Degerlocher Online-Portal „iFixit“ eröffnet seinen ersten Laden in der alternativen Mall.

10.01.2017
  • CAROLINE HOLOWIECKI

Stuttgart. Das Radio bleibt stumm, der Toaster kalt. Wegwerfen? Nicht, wenn es nach „iFixit“ geht. Über das Online-Portal kann man mehr als 25 000 Reparaturanleitungen in acht Sprachen aufrufen sowie Ersatzteile oder Spezialwerkzeug ordern. Zentrale Idee: Elektroschrott vermeiden. Die Community von „iFixit“ (zu Deutsch: Ich repariere das) hat mehr als 1,5 Millionen Mitglieder, die sich gegenseitig online beim Werkeln beraten, erklärt Matthias Mayer, der Geschäftsführer der Europa-Niederlassung. Sie hat seit 2013 ihren Sitz in Degerloch.

Aus diesem Grund hat der erste Shop in Europa nun auch in Stuttgart eröffnet. Seit diesem Montag ist das Geschäft in der alternativen Concept-Mall Fluxus zu finden, die in der Calwer Passage beim Stuttgart Rotebühlplatz untergebracht ist. Das Mietverhältnis ist als Experiment auf zunächst drei Monate angelegt – mit der Option zu verlängern, erklärt Matthias Mayer. „Wir dachten, wir bringen das mal in die reale Welt.“

Im Geschäft kann man denn auch sehr real Hand an sein gesprungenes Handydisplay oder den defekten Rasierer legen, mit Unterstützung der Mitarbeiter. Geplant sind überdies Reparier-Veranstaltungen.

„iFixit“ hat eine von zuletzt drei Lücken in der Calwer Passage geschlossen. Hannes Steim, der Fluxus-Projektleiter, ist mit dem Branchenmix zufrieden. Ende dieser Woche eröffnet das Stuttgarter Modegeschäft „Haute Cueture Concept Store“ mit Kleidung regionaler Designer, und Anfang Februar komplettiert „Butiq“, ein Mannheimer Geschäft mit Wohnaccessoires, das Angebot. „Dann sind wir erst mal wieder voll besetzt“, sagt Hannes Steim.

Die Nachfrage potenzieller Mieter ist ungebrochen groß – und dies, obwohl Fluxus Ende 2014 nur auf drei Monate angelegt gewesen war. Seither wurde Jahr für Jahr verlängert. Designer, Gastronomen und Dienstleister erhalten zeitlich begrenzte Mietverträge zu günstigen Konditionen. Die Mieter wählt Hannes Steim aus. Doch das letzte Kapitel der Erfolgsgeschichte ist bereits aufgeschlagen.

Ende dieses Jahres ist definitiv Schluss, sagt Dirk Wehinger, einer der Geschäftsführer der Firma Argon, die eine Tochter der Piëch-Holding ist, der die Passage gehört. Sämtliche Verträge gelten nur bis Ende des Jahres, betont er. Zum Nachnutzungskonzept will Dirk Wehinger frühestens in sechs Monaten etwas sagen. „Wir sind noch in Abstimmung mit der Stadt und den Mietern. Wir halten alle Bälle in der Luft.“ Caroline Holowiecki

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10.01.2017, 06:00 Uhr

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